Am vergangenen Wochenende war Zeltweg der Schauplatz des dritten Austrian Cups des Jahres. Es war bereits die 19. Auflage dieses beliebten Turniers, das Judoka aus 143 Clubs und 17 Nationen zusammenbrachte. Über 1000 Teilnehmer, genau 1069, kämpften um die Medaillen und zeigten, was sie draufhaben. Die Atmosphäre war geprägt von Aufregung und Nervenkitzel, während die Athleten auf der Matte alles gaben.

Die Judoka des LZ Multikraft Wels haben sich dabei besonders hervorgetan. Mit insgesamt acht Medaillen kehrten sie nach Hause zurück – eine großartige Leistung! Dreimal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze – das kann sich sehen lassen. Die Goldmedaillen gingen an Paula Niedermayr in der U16 bis 63 kg, Stefan Stögmann in der U18 bis 73 kg und Giorgi Nagladze in der allgemeinen Klasse bis 100 kg. Silber erkämpften sich Anna Bachler, die auch eine Bronze-Medaille in der U21 bis 70 kg errang, und Jan Englputzeder in der Gewichtsklasse über 100 kg. Die Bronzemedaillen gingen an Valentin Straberger (U12 bis 27 kg) und Luka Haminger (U21 bis 55 kg).

Weitere Erfolge aus Wels

Doch das war noch nicht alles! Auch andere Judoka aus Wels konnten sich gute Platzierungen sichern. Jan Pfandl belegte den fünften Platz in der allgemeinen Klasse und wurde zudem Siebter in der U21 bis 73 kg. Tobias Fritzenwallner landete auf dem fünften Platz bei U16 bis 60 kg, während Tobias Zauner den siebten Platz in der U12 bis 42 kg erreichte. Xaver Niedermayr konnte ebenfalls einen siebten Platz in der U18 bis 73 kg erzielen. Da kann man nur sagen: Hut ab vor diesen jungen Talenten!

Wer jetzt denkt, das wäre schon alles gewesen, der hat sich getäuscht. Der vierte und letzte Austrian Cup des Jahres findet am 3. und 4. Oktober in Wels im Rahmen des Colop Masters statt. Das verspricht ein weiteres spannendes Event zu werden, bei dem sich die Judoka erneut beweisen können. Man darf gespannt sein, ob die Athleten aus Wels ihre Erfolge wiederholen können.

Ein Blick in die Zukunft des Judos

Der Judo-Sport ist nicht nur regional gefragt. Ein Blick auf die internationalen Veranstaltungen zeigt, wie groß die Begeisterung dafür ist. Im Jahr 2026 stehen zahlreiche hochkarätige Events auf dem Plan, darunter der Paris Grand Slam und der Grand Prix Upper Austria in Linz. Athleten aus 78 Nationen werden in Paris erwartet, was die Bedeutung solcher Turniere unterstreicht. Solche Events sind nicht nur für die Judoka eine Chance, sich zu beweisen, sondern auch für die Zuschauer, den Sport hautnah zu erleben und die besten Kämpfer der Welt zu sehen.

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Es bleibt spannend, ob die jungen Talente aus Wels auch international auf sich aufmerksam machen können. Die Zeit wird zeigen, wie sich ihre Karriere entwickelt. Wer weiß, vielleicht sehen wir den einen oder anderen bald auf der großen Bühne des internationalen Judosports!