Am 6. Mai 2026 war es endlich so weit: Die Lebenshilfe Oberösterreich eröffnete das neue Wohnhaus Steyr 2 in der Ferdinand-Hanusch-Straße 1a. Ein Ereignis, das nicht nur von den Verantwortlichen, sondern auch von zahlreichen Vertretern aus der Landes- und Kommunalpolitik gebührend gefeiert wurde. Hierbei durfte die Lebenshilfe Oberösterreich nicht nur auf ein neues Zuhause für viele Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung anstoßen, sondern auch auf die Möglichkeit, dass diese endlich mitten in der Gesellschaft wohnen können.

Das Wohnhaus bietet insgesamt 15 feste Wohnplätze sowie einen Kurzzeitwohnplatz. Es ist Teil des größeren Wohnbauprojekts „Unsereins – Zuhause am Tabor“, das von der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (GWG) ins Leben gerufen wurde. Mit großzügigen Fördermitteln des Landes Oberösterreich aus den Bereichen Wohnbauförderung und Soziales konnte dieses Projekt realisiert werden. Auf einem Areal von über 10.000 Quadratmetern entstanden nicht nur das Wohnhaus, sondern auch Mietwohnungen, altersgerechte Wohnungen und ein Frauenhaus, was die zentrale Lage im Stadtteil Tabor umso wertvoller macht.

Feierliche Eröffnung und Bedeutung des Projekts

Die Eröffnung zog einige prominente Gäste an, darunter Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner und Landesrat Christian Dörfel, die mit ihren Festansprachen die Bedeutung solcher Wohnplätze unterstrichen. Dörfel betonte, wie wichtig passgenaue Wohnmöglichkeiten und entsprechende Betreuung für Menschen mit Behinderung sind. Bürgermeister Markus Vogl und Vizebürgermeister Michael Schodermayr waren ebenfalls anwesend und vertraten die Stadt Steyr. KommR Gunter Mayrhofer, Obmann der Arbeitsgruppe Steyr der Lebenshilfe, sprach ebenfalls über die Notwendigkeit, dass Menschen mit Beeinträchtigung inmitten unserer Gesellschaft leben können.

Ein besonderer Moment war die Führung durch das neue Haus, geleitet von Wohnhausleiter Hans-Jörg Morri, nach den Festansprachen. In der Obergeschoß-Wohngruppe, die bereits seit Februar 2026 bezogen ist, können sieben Bewohner wohnen, während ein Kurzzeitzimmer ebenfalls zur Verfügung steht. Im Erdgeschoss sind acht weitere Wohnplätze mit einem Schwerpunkt auf Seniorenangebot und Pflege geplant, deren Einzug für Mai 2026 vorgesehen ist. Fünf zukünftige Bewohner werden aus einem bestehenden Wohnhaus in Gleink in das neue Zuhause umziehen. Ein Highlight: Michael Müller, der nach 20 Jahren auf der Warteliste endlich ausziehen konnte, wird hier sein neues Leben beginnen.

Die Infrastruktur und das Wohnkonzept

Die moderne Infrastruktur des Wohnhauses ist darauf ausgelegt, eine hohe Qualität in der Pflegebegleitung zu gewährleisten und ein selbstbestimmtes Leben zu fördern. Viele der neuen Bewohner haben lange auf einen Platz gewartet, und die Lebenshilfe Oberösterreich betreut in Steyr insgesamt 175 Personen in zwei Wohnhäusern, einer Werkstätte und einem Kindergarten. Das neue Wohnhaus ist also nicht nur ein einfacher Wohnort, sondern ein echter Schritt in Richtung Inklusion und Teilhabe.

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Abschließend lässt sich sagen, dass das Wohnhaus Steyr 2 ein bedeutender Fortschritt für die Lebenshilfe Oberösterreich und die Stadt Steyr darstellt. Es zeigt, wie wichtig solche Projekte sind, um Menschen mit Beeinträchtigungen ein Zuhause zu bieten, in dem sie sich wohlfühlen und in die Gesellschaft integriert sind. Das Engagement und die Unterstützung von Politik und Gesellschaft sind entscheidend, um solche Initiativen auch in Zukunft zu ermöglichen. Für weitere Informationen und Details über die Eröffnung und die Angebote des neuen Wohnhauses, kann die Quelle hier besucht werden.