Hochwasserschutz in Feldkirch: Ein Fest für die Sicherheit und die Zukunft der Gemeinde
Am 26. September 2026 wird in Feldkirch ein wahrhaft historisches Ereignis gefeiert. Die offizielle Feier zur Fertigstellung des Hochwasserschutzprojekts an der Ill und in der Kapfschlucht steht an und verspricht, ein Fest für die gesamte Gemeinde zu werden. Die Bauarbeiten, die seit 2022 im Gange waren, sind nun abgeschlossen. Und das Ganze hat stolze 28,6 Millionen Euro gekostet – eine Investition, die sich für die Sicherheit der Bürger und die Erhaltung der historischen Altstadt mehr als lohnt!
Das Herzstück des Projekts? Die Aufweitung der Kapfschlucht sowie die Verbreiterung des Flussprofils der Ill – beides Maßnahmen, die dazu dienen, die Bevölkerung und die Altstadt besser vor Jahrhundert-Hochwasser zu schützen. Im Zuge dieser umfangreichen Arbeiten wurden auch die Heilig-Kreuz-Brücke und die Montfortbrücke erneuert. Das ist nicht nur technisch beeindruckend, sondern macht auch optisch etwas her!
Feierlichkeiten und Programmpunkte
Die offizielle Eröffnungsfeier startet um 10:30 Uhr an der Heilig-Kreuz-Brücke und zieht sich bis zur Montfortbrücke. Bürgermeister Manfred Rädler und Landeshauptmann Markus Wallner werden Grußworte halten, und Bischof Benno Elbs wird die kirchliche Segnung durchführen. Das klingt nach einem feierlichen Rahmen, der nicht nur die Wichtigkeit des Projekts unterstreicht, sondern auch die Gemeinschaft zusammenbringt. Und Musikverein Tisis-Tosters sorgt dafür, dass niemand hungrig bleibt – das Essen ist also auch gesichert!
Präsentationen von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Wasserrettung und weiteren Organisationen runden das Programm ab. Es wird sicher spannend zu sehen, wie sich diese Institutionen vorstellen und welche neuen Ideen sie für den Hochwasserschutz haben.
Langfristige Perspektiven
Doch die Feierlichkeiten sind nicht nur eine Hommage an das bisher Erreichte. Sie stehen auch im Kontext eines umfassenden Hochwasser-Risikomanagements, das Bund und Länder vorantreiben. Der Klimawandel ist eine Herausforderung, die uns alle angeht. Starkregenereignisse und Trockenheit nehmen zu, wodurch das Risiko schwerer Überflutungen besonders in Hanglagen und Küstenorten steigt. In diesem Zusammenhang ist der Hochwasserschutz in Feldkirch ein wichtiges Puzzlestück in der langfristigen Planung – die Kommune und die Landesbehörden haben hier eine dauerhafte Aufgabe vor sich.
Die Maßnahmen, die in Feldkirch getroffen wurden, sollen nicht nur das Risiko reduzieren, sondern auch in die städtische Infrastruktur einfließen. Zukünftige Klimaanpassungen, wie die Renaturierung von Flüssen und Auen, sind ebenfalls Teil der Strategie. Der Bund hat ein Sofortprogramm zur Klimaanpassung ins Leben gerufen, das unter anderem 60 Millionen Euro umfasst, um Kommunen bei der Verbesserung ihrer Klimavorsorge zu unterstützen.
Es bleibt spannend zu sehen, wie die Ergebnisse dieser Anstrengungen in den kommenden Jahren sichtbar werden. Eines ist jedoch sicher: Die Feier zur Fertigstellung des Hochwasserschutzes in Feldkirch wird ein Anlass zum Feiern und Nachdenken zugleich – denn es geht um unsere Zukunft und die Sicherheit unserer Gemeinden.
