Schienenfreuden: Feldkirch–Buchs erstrahlt nach Sanierung in neuem Glanz
Heute ist der 15. Oktober 2026, und die gute Nachricht für alle Pendler und Reisenden zwischen Österreich, Liechtenstein und der Schweiz steht fest: Die internationale Bahnstrecke Feldkirch–Buchs ist wieder auf Schiene! Nach einer viermonatigen Sperre, die am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, um 16 Uhr endet, können die Züge ab dem Donnerstag, dem 15. Oktober, wieder fahren. Das ist ein Grund zum Feiern, oder? Schließlich hat der gesamte Abschnitt während der Sperre eine umfassende Verjüngungskur durchlaufen.
Insgesamt wurden auf der 18 Kilometer langen Strecke zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt. Bis zu 500 Arbeiter:innen waren im Einsatz, um Gleise, Unterbau und Eisenbahnkreuzungen zu modernisieren, die betagten Signal- und Stellwerksanlagen durch moderne Technik zu ersetzen und die Oberleitungsanlagen sowie die Energieinfrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen. Besonders hervorzuheben ist die umfassende Sanierung der Rheinbrücke in Buchs, die jetzt nicht nur sicherer, sondern auch deutlich ansehnlicher ist.
Modernisierung in Nendeln
Ein zentraler Punkt der Arbeiten war der Bahnhof Nendeln, der nun barrierefrei zugänglich ist. Mit zwei neuen, 120 Meter langen Bahnsteigen, vier barrierefreien Zugängen und modernen Anzeigetafeln für die digitale Fahrgastinformation wird der Aufenthalt dort deutlich angenehmer. Das alte manuell betriebene Stellwerk wurde durch ein modernes elektronisches System ersetzt, was die Effizienz des Bahnbetriebs weiter steigert. Die neuen Behindertenstellplätze in der Sägastraße werden ab dem 1. Dezember 2026 zur Verfügung stehen – ein weiterer Schritt in Richtung Barrierefreiheit!
Die Arbeiten an der neuen Haltestelle Feldkirch Tosters sind ebenfalls weit fortgeschritten. Diese wird mit einer modernen Personenunterführung und zwei Aufzügen ausgestattet und nimmt am 14. Dezember 2026 ihren Betrieb auf. Mit der Inbetriebnahme von Tosters wird die Haltestelle Feldkirch Tisis aufgegeben. Die Haltestellen Feldkirch Altenstadt und Feldkirch Gisingen stehen zudem für eine Erneuerung in der Zukunft auf der Liste – voraussichtlich bis 2030.
Ein bedeutendes Infrastrukturprojekt
Das gesamte Projekt, das seit Mitte Juni 2026 läuft und mit einem Investitionsvolumen von rund 123 Millionen Euro von der ÖBB begleitet wird, gilt als eines der bedeutendsten Infrastrukturvorhaben der Region. Es umfasst die Erneuerung von rund 3,6 Kilometern Gleisen und Unterbau sowie die Modernisierung von zehn Eisenbahnkreuzungen in Österreich und Liechtenstein. Die Bauphase dauerte insgesamt 120 Tage, und die ersten neuen Weichen sind bereits eingebaut.
Die Signal- und Sicherungsanlagen an den Eisenbahnkreuzungen in Liechtenstein sind weit fortgeschritten, sodass die Bahnübergänge an der Sportfeldstraße und Rheinstraße bald wieder für den Verkehr freigegeben werden können. Die Bautätigkeit wird in den kommenden Wochen intensiviert, und der Einsatz von Spezialmaschinen zeigt, wie ernst es den Verantwortlichen mit der Umsetzung dieses Projekts ist. Die gesamte Region wird von diesen Verbesserungen profitieren, denn die Steigerung der Attraktivität und Barrierefreiheit der Bahnhöfe ist ein zentrales Ziel.
Im Rahmen des umfassenden BahnhofskonzeptPlus, das bis 2030 mehr als 3000 Verkehrsstationen modernisieren soll, wird die Barrierefreiheit von Bahnhöfen weiter vorangetrieben. Investitionsschwerpunkte zielen darauf ab, kleine Bahnhöfe attraktiver zu gestalten. Das Programm zur Förderung von Barrierefreiheit ist ein Schlüsselprojekt und wird bis 2030 fortgeführt. So wird der Bahnbetrieb nicht nur sicherer, sondern auch für alle Reisenden einfacher und angenehmer.
Mit all diesen Fortschritten wird klar: Die Schiene hat in der Region eine rosige Zukunft. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die neue Infrastruktur auf den Bahnverkehr und die Mobilität der Menschen auswirken wird. Die Züge zwischen Feldkirch und Buchs sind bereit, wieder auf die Schiene zu gehen – und viele freuen sich schon auf die ersten Fahrten!
