Feldkirchen im Fußballchaos: Trainerwechsel und Krisenstimmung!
Heute ist der 19.10.2026 und die Fußballwelt in Feldkirchen steht Kopf. Der SV Feldkirchen ist auf der Suche nach einem neuen Trainer, nachdem Mario Strohmayer seinen Rücktritt bekanntgegeben hat. Ein Schritt, der viele Fans überrascht hat. Schließlich führte Strohmayer die Mannschaft erst im Sommer zum Meistertitel in der Unterliga Mitte und sorgte damit für den Aufstieg in die Oberliga Mitte West. Doch nun hat er aus beruflichen und familiären Gründen den Rückzug angetreten. Man muss sagen, das kam schon wie ein Blitz aus heiterem Himmel.
Interimsmäßig hat Rene Mirtl, der bereits als Trainer sowohl Vorgänger als auch Nachfolger von Strohmayer war, das Zepter übernommen. Das hat natürlich einen gewissen Charme – die Verbindung zwischen Mirtl und dem Verein ist tief. Obmann Niki Nikcevic zeigt sich dankbar für Mirtls Bereitschaft, in dieser schwierigen Phase zu helfen. Die aktuelle Situation der Mannschaft ist allerdings alles andere als rosig. Nach zehn Spielen in der Oberliga Mitte West hat Feldkirchen nur sechs Punkte auf dem Konto – das spricht für einen Sieg, drei Unentschieden und gleich sechs Niederlagen. Mit einem Torverhältnis von 8:27 stehen sie auf dem 13. Platz und müssen dringend aufpassen, nicht weiter abzurutschen. Der Abstand zu den direkten Konkurrenten Gleinstätten und Söding-Mooskirchen ist klein, da wird jeder Punkt entscheidend sein.
Die nächsten Schritte
Die nächste Begegnung steht schon vor der Tür: Am Freitag, dem 23. Oktober, geht es gegen den SV Gössendorf. Die sind mit 18 Punkten Tabellenvierter und werden sicher kein Zuckerschlecken. Die Verantwortlichen des Vereins möchten bei der Trainerentscheidung sorgfältig vorgehen, um keinen Schnellschuss zu riskieren. Schließlich ist Vertrauen in die neue Führung auch ein Grundpfeiler für den sportlichen Erfolg. In solchen Krisenzeiten sind Trainerwechsel im Amateurfußball nicht unüblich. Man muss nur einen Blick auf andere Ligen werfen, um zu sehen, dass viele Vereine in ähnlichen Situationen versucht haben, durch einen Trainerwechsel frischen Wind in die Mannschaft zu bringen. Oft gelingt das, manchmal führt das aber auch zu einem noch tiefer gehenden Abstieg.
Ein Beispiel aus der Bundesliga ist Mainz 05: Dort übernahm Urs Fischer, als der Verein am Tabellenende dümpelte, und schaffte es, die Mannschaft auf Rang zehn zu führen – ein wahrer Motivationsschub! Doch nicht alle Trainerwechsel sind von Erfolg gekrönt. Eine Analyse der Trainerwechsel in der Region Rheinhessen/Nahe zeigt, dass von acht Wechseln nur drei eine Verbesserung brachten. Das sollte eine Lehre für Feldkirchen sein: Manchmal kann ein neuer Trainer die Wende bringen, manchmal aber auch nicht.
Ob die Entscheidung für den neuen Trainer schnell fällt oder sich hinzieht, bleibt abzuwarten. Eines steht fest: Der SV Feldkirchen hat eine spannende Zeit vor sich. Die Fans warten gespannt darauf, wie sich die Lage entwickelt und ob Rene Mirtl die Mannschaft aus dieser Krise führen kann. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein für den Verein und die gesamte Region.
