Am 17. Oktober 2026, von 9 bis 16 Uhr, findet im Tageszentrum Hagenberg ein ganz besonderer Auszeit-Tag für pflegende Angehörige statt. Die Caritas OÖ lädt alle, die sich täglich um ihre Liebsten kümmern, herzlich ein. Unter dem Motto „Spüren, Auftanken, Durchatmen“ wird an diesem Tag Unterstützung für die oft belastende Aufgabe angeboten. Denn seien wir mal ehrlich: Pflege kann ganz schön an die Substanz gehen.

Lisa Plank von der Caritas-Servicestelle wird durch den Tag leiten und hat einige praktische Übungen im Gepäck, die das rückenschonende Heben und Lagern erleichtern. Das klingt doch schon mal nach einer wertvollen Hilfe, oder? Denn laut Studien leiden rund 40 % der pflegenden Angehörigen unter Rückenschmerzen. Ein bisschen Aufklärung und praktische Tipps können da Wunder wirken.

Selbstfürsorge im Fokus

Nach einer Stärkung beim Mittagessen wird es dann richtig spannend: Der Fokus liegt auf Selbstfürsorge! Hier stehen Meditation und Atemübungen auf dem Programm. Das ist besonders wichtig, denn über 50 % der pflegenden Angehörigen zeigen Anzeichen von Depressionen. Wer sich selbst nicht gut behandelt, kann auch anderen nicht helfen – das sollte man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen.

Für eine Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 6. Oktober erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. Interessierte dürfen sich per E-Mail an pang.freistadt@caritas-ooe.at oder telefonisch unter 0676 87 76 24 38 melden. Es wäre doch schade, wenn man sich diese Chance entgehen lässt!

Strategien zur Entlastung

Zusätzlich zu diesem Event gibt es zahlreiche Selbstfürsorge-Strategien, die pflegenden Angehörigen helfen, den Alltag besser zu bewältigen. Dazu gehört das Erkennen von körperlichen Stresssignalen wie Schlafstörungen und Erschöpfung. Manchmal ist es einfach wichtig, zu wissen, wann man eine Pause braucht. Schnelle Entspannungstechniken, wie die 4-7-8-Atemtechnik, können hier ebenfalls hilfreich sein, um einen Moment der Ruhe zu finden.

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Das Verteilen von Aufgaben, der Austausch in Online-Selbsthilfegruppen oder das Erlernen von Stressbewältigungstechniken sind ebenfalls wertvolle Ansätze. Auch die Organisation von familiärer Pflegeunterstützung oder das Vorbereiten auf Notfälle, indem man einen Notfallordner anlegt, ist unglaublich wichtig. Schließlich kann es schnell zu unvorhergesehenen Situationen kommen, und da sollte man gewappnet sein.

Insgesamt zeigt sich, dass die Pflege von Angehörigen eine echte Herausforderung darstellt. Aber durch Events wie den Auszeit-Tag in Hagenberg und die Implementierung von Selbstfürsorge-Strategien können pflegende Angehörige nicht nur ihre eigene Gesundheit schützen, sondern auch die Qualität der Pflege verbessern. Schließlich ist niemand allein in dieser oft schweren Zeit – Unterstützung ist nur einen Schritt entfernt.