In der Brauhausgalerie Freistadt wird bald eine spannende Gemeinschaftsausstellung eröffnet, die Kunstliebhaber und Neugierige gleichermaßen anziehen dürfte. Unter dem Titel „Formen des Sehens – Zwischen Wahrnehmung und Ausdruck“ präsentieren die drei talentierten Künstler Erich Traxler, John Wieser und Anton Thurnberger ihre Werke. Die Vernissage findet am Donnerstag, den 1. Oktober 2026, um 19 Uhr statt und ist der offizielle Auftakt für eine ganze Reihe künstlerischer Entdeckungen.

Die Ausstellung selbst läuft vom 3. bis 25. Oktober und bietet an den Wochenenden die Möglichkeit, die Kunstwerke zu bewundern. Geöffnet hat die Galerie samstags von 13 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 15 Uhr. Mit einer Ausstellungsfläche von rund 350 Quadratmetern bietet die Brauhausgalerie genug Raum, um die vielschichtigen Themen der Künstler zu erkunden.

Künstlerische Einblicke

Erich Traxler, geboren 1964 und wohnhaft in Windhaag bei Freistadt, hat sich dem experimentellen Erforschen von Materialien verschrieben. Mit der innovativen Blow-Molding-Technik bringt er frischen Wind in die Kunstszene. Seine Arbeiten, die von abstrakter Öl- und Acrylmalerei bis hin zur Bildhauerei reichen, laden zum Staunen und Forschen ein.

John Wieser, ein Autodidakt, der 1969 das Licht der Welt erblickte, hat seit 1993 seine künstlerische Karriere gestartet. Seine Faszination für die Details der Natur zeigt sich in seinen präzisen Bleistiftzeichnungen. Besonders hervorzuheben ist seine Akt-Serie „nudes in graphite“, die mit über 18.000 Arbeitsstunden eine immense Hingabe und Geduld erfordert hat. Seine Ausstellungen, die nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland und den USA stattfanden, wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet – da wird einem ganz schwindelig!

Und dann ist da noch Anton Thurnberger, geboren im Oktober 1953 in Grieskirchen, Oberösterreich. Sein Augenmerk gilt der Vergänglichkeit der Natur und den verborgenen Strukturen, die er mit organischen Materialien, Pigmenten und Textilien sichtbar macht. Seit 2010 entwickelt er seine botanischen Schleifbilder, die einen tiefen Bezug zwischen Mensch und Natur thematisieren. Eine spannende Verbindung, die den Betrachter zum Nachdenken anregen kann.

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Einblick in die österreichische Kunstszene

Diese Ausstellung ist nicht nur eine Plattform für die Künstler, sondern auch ein Fenster zur Vielfalt der österreichischen Kunst. In einem Land, das seit über einem Jahrhundert eine Vielzahl an Talenten und Stilrichtungen hervorgebracht hat, zeigen solche Ausstellungen, wie wichtig es ist, diese Entwicklungen im Kontext ihrer Zeit zu verstehen. Die Brauhausgalerie fügt sich hier nahtlos in die Tradition ein, Kunst als ein ganzheitliches Erlebnis zu präsentieren, das im Spannungsfeld zwischen Geschichte und Gegenwart steht.

Wenn man durch die Galerie schlendert, wird man schnell feststellen, dass Kunst nicht nur etwas für die Augen ist, sondern auch für die Seele. Sie regt an, inspiriert und lässt uns in andere Welten eintauchen. Vielleicht sind es die kreativen Köpfe, wie Traxler, Wieser und Thurnberger, die uns zeigen, dass das Sehen weit über das Visuelle hinausgeht. Und genau das macht die Ausstellung „Formen des Sehens“ zu einem unvergesslichen Erlebnis, das man nicht verpassen sollte.

Also, markiert euch den 1. Oktober in euren Kalendern und macht euch bereit für einen Abend voller Kunst und Inspiration in der Brauhausgalerie Freistadt!