FX-Kredite in Österreich: Rückgang auf neuem Rekordtief!
Im Jahr 2024 gab es einen dramatischen Rückgang bei den Fremdwährungskrediten für private Haushalte in Österreich. Laut aktuellen Erhebungen der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) sank das Volumen der FX-Kredite um 4,4 % im Schlussquartal, was einem Rückgang von 1,27 Milliarden Euro im Jahresverlauf entspricht. Dies bringt die Gesamtsumme auf lediglich 6,13 Milliarden Euro, was 3,5 % aller Kredite an private Haushalte ausmacht. Am Höhepunkt des FX-Kreditbooms im Jahr 2006 betrugen die ausstehenden Kredite noch rund 43,2 Milliarden Euro, was einem Rückgang von schockierenden 90 % seit dem Vergabestopp im Jahr 2008 entspricht, berichtet die FMA.
Auffallend ist, dass fast alle verbleibenden FX-Kredite (98,8 %) in Schweizer Franken angelegt sind. Diese Währung hat seit 2008 um beeindruckende 71,6 % gegenüber dem Euro zugelegt, was für viele Kreditnehmer eine erhebliche Belastung darstellt. Die FMA schätzt, dass die meisten dieser Kredite zwischen 2029 und 2033 fällig werden, und rät den Banken, regelmäßig mit den betroffenen Kunden zu kommunizieren. Die verbleibenden Kreditnehmer sollten dringend von diesen Angeboten Gebrauch machen.
Finanzielle Ausblicke auf 2025
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