Am 19. September 2026 fand ein ganz besonderes Treffen der ehemaligen Wettkampfgruppe der Feuerwehr Gänserndorf statt. Beim Heurigen Storch kamen die alten Kameraden zusammen, um 30 Jahre nach ihrem triumphalen Auftritt in Südtirol zu feiern. Was für eine Zeitreise! Erinnerungen wurden wach, als sie die alten Fotos durchblätterten und Geschichten aus vergangenen Tagen austauschten. In der Glanzzeit der Gänserndorfer Feuerwehr – im Juli 1996 – errangen die Feuerwehrleute bei den Landesbewerben in Sterzing das Feuerwehrleistungsabzeichen (FLA) in Bronze und Silber. Ein Erfolg, der noch heute in den Herzen der Beteiligten nachklingt.

Alle Teilnehmer, ihre Begleiterinnen und die Organisatoren waren anwesend. Die Geselligkeit war groß, und man konnte die Freude in der Luft förmlich spüren. Es ist einfach schön, alte Freunde wiederzusehen und sich an die gemeinsamen Erlebnisse zu erinnern. Die Feuerwehr hat nicht nur für die Sicherheit der Gemeinde gesorgt, sondern auch ein starkes Band zwischen den Menschen geknüpft.

Brandrisiko und Präventionsmaßnahmen

Doch während die Kameraden in Erinnerungen schwelgten, gibt es auch ernstere Themen, die nicht unberücksichtigt bleiben sollten. Die anhaltende Trockenheit erhöht das Brandrisiko in Wäldern, Wiesen und Vegetationsflächen – auch im Bezirk Gänserndorf. In den letzten Tagen gab es bereits mehrere Brände. Man könnte sagen, dass kleine Unachtsamkeiten schnell zu großen Katastrophen führen können, und das sollte uns allen zu denken geben.

Die Feuerwehr betont die Wichtigkeit von verantwortungsbewusstem Verhalten zur Brandverhütung. Es ist entscheidend, in Wäldern und trockenen Vegetationsflächen nicht zu rauchen oder glühende Gegenstände wegzuwerfen. Auch Lagerfeuer und Grillen in der Nähe solcher Flächen sind ein No-Go. Offene Flammen wie Kerzen oder Fackeln haben dort nichts verloren. Wenn man mit dem Auto unterwegs ist, sollte man nur auf ausgewiesenen Parkplätzen halten, um durch heiße Auspuffanlagen keine Brandgefahr zu verursachen.

Im Ernstfall richtig reagieren

Wichtig ist, im Ernstfall schnell zu handeln: Den Gefahrenbereich umgehend verlassen und die Feuerwehr unter Notruf 122 verständigen. Dabei gilt es, auf die Windrichtung und die Rauchausbreitung zu achten und einen sicheren Abstand zu Brandflächen und umsturzgefährdeten Bäumen zu halten. Diese Vorsichtsmaßnahmen sind nicht nur für die Feuerwehrleute von Bedeutung, sondern für jeden von uns.

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In Gänserndorf gibt es also viel zu feiern und gleichzeitig viel zu bedenken. Die Feuerwehr ist nicht nur eine Institution, die für Sicherheit sorgt, sondern auch ein Stück Heimat, das die Menschen verbindet. So wird der Rückblick auf die vergangenen 30 Jahre zum Anlass, um sowohl die Erfolge zu würdigen als auch für die Zukunft zu lernen. Schließlich wollen wir alle, dass unsere Wälder und Wiesen noch lange erhalten bleiben und die Feuerwehr auch weiterhin auf die Unterstützung der Gemeinde zählen kann.