In Klagenfurt, wo die Völkermarkter Straße eine ganz besondere Rolle spielt, blüht das Leben in den Stadtteilen. Hier lebt Ingrid Felicetti, eine Mölltalerin, die ihren Ruhestand in Welzenegg genießt. Fünf Bücher hat sie bereits veröffentlicht, und ihre Wurzeln reichen bis nach Niederösterreich zurück. Felicetti schätzt die Naturbelassenheit und das Grün ihrer Umgebung. Die kurzen Wege machen ihren Alltag angenehm, und das Miteinander in ihrer Wohnsiedlung beschreibt sie als familiär. Gemeinschaftsarbeit wird hier großgeschrieben – eine Sache, die ihr besonders am Herzen liegt.

Ein weiterer interessanter Charakter aus der Gegend ist die 22-jährige Nastasja Wittowski. Sie lebt seit ihrer Geburt in St. Peter/Welzenegg und hat sich mittlerweile mit ihrem Freund in Harbach niedergelassen. Als Jugendbeauftragte der Freiwilligen Feuerwehr St. Peter hat sie die Verantwortung für 17 Kinder übernommen. Wittowski sieht den Wandel in ihrem Stadtteil als etwas Positives und hebt das Potenzial für die dortigen Kinder hervor. Diese Perspektiven sind wichtig, besonders wenn man bedenkt, wie sich der Stadtteil in den letzten Jahren entwickelt hat.

Tradition trifft Wandel

Markus Greiderer ist ein weiteres Beispiel für lokale Verbundenheit. Er führt die Traditionsbäckerei Wultsch, die er einst als Lehrling kennengelernt hat. 2015 kehrte er zurück, um das Geschäft gemeinsam mit seiner Frau Manuela zu betreiben. „Die Völkermarkter Straße hat sich in den letzten 40 Jahren stark verändert“, sagt Greiderer, „und sie ist heute die größte Wirtschaftsachse des Bezirks.“ Trotz dieser positiven Entwicklung bedauert er, dass die Umsatzentwicklung seiner Bäckerei nicht mit der allgemeinen Entwicklung des Bezirks Schritt hält. Der Verkehr nimmt zu, und das stellt eine Herausforderung dar, die nicht zu unterschätzen ist.

Hier in Klagenfurt zeigt sich, wie wichtig die lokale Zusammenarbeit ist. Der demografische Wandel stellt viele Gemeinden vor große Herausforderungen. Der Rückgang der Bevölkerung führt zu Personalabbau in den Verwaltungen, und die Kapazitäten für neue Projekte sind oft nicht vorhanden. Diese Problematik ist nicht nur lokal, sondern betrifft viele Regionen. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, dass die Verwaltungsstrukturen an die sinkenden Bevölkerungszahlen angepasst werden müssen, um auch in Zukunft eine adäquate Daseinsvorsorge zu gewährleisten.

Gemeinsam stark – der Zukunftsraum Demografie

Ein Projekt, das hier unterstützend wirkt, ist der Zukunftsraum Demografie. Es hilft Kommunen in Deutschland, den demografischen Wandel zu meistern. Dabei stellen sich zentrale Fragen: Wie kann kommunales Handeln generationenübergreifend und nachhaltig gestaltet werden? Die Bevölkerung wird weniger, älter und vielfältiger. Umso wichtiger ist es, dass die Kommunen ihre Daseinsvorsorge zukunftsfähig organisieren, oft mit knappen Ressourcen. Der Zukunftsraum Demografie fördert die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen, damit sie voneinander lernen und Strategien entwickeln können.

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Ein digitaler Ansatz spielt hier eine Schlüsselrolle. Eine Plattform bündelt Wissen und fördert interkommunale Zusammenarbeit. Online-Seminare bieten praxisnahe Inputs, die sowohl wissenschaftliche als auch kommunale Perspektiven einbringen. So entsteht ein Netzwerk, das nicht nur den Austausch fördert, sondern auch gezielte Unterstützung für die Einbindung von Experten vor Ort bietet.

Insgesamt zeigt sich, dass Klagenfurt und seine Umgebung trotz der Herausforderungen des demografischen Wandels lebendig und zukunftsorientiert bleiben. Persönlichkeiten wie Felicetti, Wittowski und Greiderer tragen dazu bei, dass die Stadtteile nicht nur bestehen, sondern auch gedeihen. Es bleibt spannend, wie sich die Region weiterentwickeln wird – immer unter dem Motto: Gemeinsam stark.