Erinnerung an Ernst Strasser: Jagdhunde zeigen ihr Können in Gmünd
Heute ist der 2. Oktober 2026, und im Revier Seyfrieds-Haslau in Gmünd hat sich ein ganz besonderes Event abgespielt. Die „Ernst Strasser Gedenkprüfung“ des Österreichischen Clubs für Deutsche Jagdterrier hat nicht nur die HundeführerInnen aus ganz Österreich zusammengebracht, sondern auch die Herzen aller Jagdbegeisterten höher schlagen lassen. Alle acht angetretenen Hunde haben die Vollgebrauchsprüfung mit Bravour bestanden! Ein grandioses Ergebnis, das die Leidenschaft und das Können der HundeführerInnen unterstreicht.
Diese Prüfung wurde ins Leben gerufen, um des verstorbenen Bezirksjägermeisters Ernst Strasser zu gedenken. Er war nicht nur Meisterführer und Leistungsrichter, sondern auch ehemaliger Obmann der Landesgruppe Niederösterreich und ein großer Förderer des Jagdhundewesens. Sein Engagement hat die Jagdkultur im Bezirk und weit darüber hinaus geprägt.
Sieger und besondere Momente
Manuel Schwarz und seine Hündin Enya Bralce konnten sich als Prüfungssieger feiern lassen und durften den Wanderpokal entgegennehmen. Ein stolzer Moment, der mit Sicherheit für beide unvergesslich bleibt! Die Atmosphäre war geprägt von Begeisterung und Freude – die HundeführerInnen trugen ihre jagdliche Kleidung mit Stolz und der Duft von frischer Luft und Laub war überall spürbar.
Vor der Prüfung mussten die Teilnehmer einige Voraussetzungen erfüllen. So war es notwendig, eine gültige Jagdkarte mitzubringen sowie den Abstammungsnachweis und den Impfpass des Hundes. Alles war gut organisiert und die Aufregung der HundeführerInnen war förmlich zu spüren. Wer sich für kommende Prüfungen interessiert, sollte sich die Termine im Jahresbericht gut im Auge behalten. Zum Beispiel stehen am 19. September 2026 die Anlagenprüfung in Tirol und die Vollgebrauchsprüfung in Oberösterreich auf dem Programm, gefolgt von weiteren Highlights wie der Club-VGP im Pöllauertal am 3. Oktober 2026.
Ein Blick auf die Jagdgemeinschaft
Die Jagdkultur in Österreich ist lebendig und voller Traditionen. In diesem Zusammenhang ist auch der Verlust von Gert Dobrovolny zu erwähnen, einem angesehene Mitglied des ÖJGV, das kürzlich verstorben ist. Er brachte viel Erfahrung und Weitblick mit und setzte sich für die Belange aller Jagdgebrauchshunde ein. Sein Tod ist ein herber Verlust für die Gemeinschaft, die seine Leidenschaft und sein Engagement sehr schätzte. Dr. Walter Anzböck, der Dobrovolny persönlich kannte, drückt sein Bedauern aus und wünscht der Familie Kraft in dieser schweren Zeit.
In Gmünd, wo die Tradition der Jagdhundezucht lebendig gehalten wird, zeigt sich die Verbundenheit der Menschen zu ihren Hunden und zur Natur in voller Pracht. Die Ernst Strasser Gedenkprüfung ist ein wunderbares Beispiel für diese leidenschaftliche Hingabe. Es bleibt spannend, was die nächsten Prüfungen bringen werden und welche Geschichten noch erzählt werden. Die Jagdkultur ist mehr als nur ein Hobby – sie ist eine Lebensart, die viele verbindet.
