Zwei Schwerverletzte nach seitlichem Zusammenstoß auf der B63 in Pinggau
Am Dienstagmorgen, dem 27. Oktober 2026, sind auf der B63 in Pinggau im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld zwei Autos seitlich zusammengestoßen. Der Unfall passierte gegen 8.15 Uhr, die Ursache ist bislang ungeklärt.
Beide Lenker wurden schwer verletzt. Ein 48-jähriger Mann aus dem Bezirk Graz-Umgebung war in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste von der Feuerwehr befreit werden. Auch ein 47-jähriger Mann aus dem Bezirk Oberwart im Burgenland erlitt schwere Verletzungen.
Feuerwehr befreite Lenker aus dem Wrack
Nach der notärztlichen Erstversorgung wurden die beiden Männer in die Klinik Oberwart gebracht. Für die Einsatzkräfte war die Lage auf der B63 entsprechend aufwendig: Durch die Kollision wurden Trümmerteile auf die Fahrbahn geschleudert. Ein nachfolgendes Auto wurde dadurch beschädigt.
Die Feuerwehren Sinnersdorf und Pinggau richteten eine örtliche Umleitung ein. Bis etwa 11 Uhr war die B63 für den gesamten Verkehr gesperrt. Währenddessen ermittelte die Polizei zur bislang ungeklärten Unfallursache.
Mehr Verkehrsunfälle mit Verletzten in der Steiermark
Wie die steirische Verkehrsstatistik für 2025 zeigt, ereigneten sich im Vorjahr 5.599 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Das waren 99 Unfälle beziehungsweise 1,8 Prozent mehr als 2024.
Bei Verkehrsunfällen starben 2025 insgesamt 68 Menschen, um fünf beziehungsweise 7,9 Prozent mehr als im Jahr davor. Der Wert war der vierthöchste seit Beginn der einheitlichen Statistik im Jahr 1961. Niedrigere Zahlen gab es seither 2021 mit 50, 2020 mit 52 und 2024 mit 63 Todesopfern.
Schwer verletzt wurden 2025 in der Steiermark 1.333 Menschen – 35 beziehungsweise 2,7 Prozent mehr als 2024. Insgesamt erlitten 6.989 Menschen schwere oder leichte Verletzungen, ein Anstieg um 171 Personen beziehungsweise 2,5 Prozent. Einschließlich der Todesopfer verunglückten 2025 damit 7.057 Menschen; gegenüber 2024 waren das 176 beziehungsweise 2,6 Prozent mehr.
Im langjährigen Vergleich ging das Verkehrsunfallrisiko, gemessen an Unfällen je 1.000 Einwohner, dennoch kontinuierlich zurück. Besonders deutlich verringerte sich das Risiko, auf steirischen Straßen tödlich zu verunglücken.
