Heurika findet Stadt! – Ein Tag der Wissenschaft und Forschung in Mistelbach
Am 3. Juli 2026 fand in Mistelbach die Veranstaltung „Heurika findet Stadt!“ statt, die mit 1.800 Besucherinnen und Besuchern, darunter über 1.300 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer, ein voller Erfolg war. Die Veranstaltung zog die Neugier und das Interesse an Wissenschaft und Forschung an, was dem Bildungsstadtrat Roman Fröhlich ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zauberte. Es war ein Tag, der nicht nur die jungen Menschen, sondern auch ihre Familien und Senioren ansprach.
Die aufregenden Veranstaltungsorte, darunter das MAMUZ, das nitsch Museum und die Landwirtschaftliche Fachschule, boten eine Vielzahl an Aktivitäten. 45 Forschungsstationen luden dazu ein, mikroskopisch kleine Wunder zu entdecken, Wasserproben zu analysieren und sich mit Robotik, KI-Anwendungen sowie spannenden Experimenten aus Chemie, Physik und Lebensmitteltechnologie auseinanderzusetzen. Das war ein echtes Abenteuer für die Sinne! Am Nachmittag gab es zusätzlich Workshops, die vor allem Familien und Senioren ansprachen und die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz erkundeten.
Einblicke in die Forschung
Ein besonderes Highlight war der Forschungsheuriger, bei dem Experten über die Herausforderungen und Chancen der Forschung in Niederösterreich diskutierten. Hier saßen Landeshauptmann a.D. Erwin Pröll, LH-Stv. Stephan Pernkopf, Prof. Dr. Claudia Kolm und Prof. Dr. Rudolf Valenta zusammen und teilten ihre Gedanken. Pröll sprach über die Entwicklung der Forschungslandschaft seit 1993 und die Notwendigkeit einer soliden Wissenschaftsstruktur. Pernkopf betonte, wie wichtig Wissenschaft für die Zukunft Niederösterreichs ist und dass optimale Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen. Und dann war da noch Prof. Dr. Kolm, die ein Projekt zur Erforschung von Antibiotikaresistenzen im Abwasser vorstellte – da bekam man echt einen Schauer über den Rücken! Auch Prof. Dr. Valenta sprach über die Zunahme von Allergien und die Forschung in diesem Bereich. Das Interesse an Forschung und Innovation war an diesem Tag generationsübergreifend spürbar stark.
Doch Mistelbach ist nicht nur ein Ort für spannende Veranstaltungen. Die Region Weinviertel, in der Mistelbach liegt, bietet eine Fülle an Möglichkeiten für Ausflüge und Erlebnisse. Es ist das größte Weinbaugebiet Österreichs und bekannt für seine einzigartigen Kellergassen, die sogar von der UNESCO als Kulturerbe anerkannt sind. Wer also nach der Veranstaltung noch etwas Zeit hat, kann sich auf Weinverkostungen, Weinfeste oder spezielle Weinreisen freuen. Und für die sportlichen unter uns gibt es zahlreiche Radwege, die zum genussvollen Radfahren einladen.
Forschung und Innovation in Österreich
Inmitten all dieser spannenden Aktivitäten ist es nicht zu übersehen, wie wichtig Forschung und Innovation für die Entwicklung unserer Gesellschaft sind. Der Forschungs- und Technologiebericht 2025, der aus Bundesmitteln geförderte Forschung, Technologie und Innovation in Österreich analysiert, zeigt die Stärken und Schwächen unseres Landes auf. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des EU-Beitritts wird auch ein Blick auf die Auswirkungen auf Wissenschaft und Forschung geworfen. Schlüsseltechnologien sind hier von großer Bedeutung – sie helfen uns, gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Diese Themen sind im Regierungsprogramm 2025–2029 verankert und werden von verschiedenen Ministerien unterstützt.
So kommt es, dass Veranstaltungen wie „Heurika findet Stadt!“ nicht nur ein Ort des Lernens und der Entdeckung sind, sondern auch einen Beitrag zur Stärkung des Forschungsstandorts Österreich leisten. Wer also noch nicht da war, sollte sich das nächste Mal unbedingt die Zeit nehmen. Es gibt viel zu entdecken!
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