Heute ist der 24.09.2026 und in Hollabrunn gibt es Neuigkeiten aus der Bankenwelt. Die technische Fusion der Raiffeisenbank Hollabrunn mit der Raiffeisenbank Stockerau wurde erfolgreich abgeschlossen. Das geht aus der letzten Gremiensitzung der Raiffeisenbank Hollabrunn hervor, die kürzlich stattfand. Dort gab es nicht nur wichtige Beschlüsse zu fassen, sondern auch drei Ehrungen für scheidende Funktionäre nachzuholen. Die Sitzung fand im Saal der Raiffeisenbank statt, und die Beschlussfassungen verliefen einstimmig – das ist in diesen Zeiten doch eine Seltenheit!

Ein paar Tage zuvor, genauer gesagt am dritten September-Wochenende, wurde die Fusion vollzogen. Der Schritt ist Teil einer größeren Strategie, um regionale Stärken auszubauen, Synergien zu nutzen und ein modernes Bankangebot zu sichern. Mit dieser Fusion entsteht eine Bank, die eine Bilanzsumme von rund 1,2 Milliarden Euro verwalten wird – das sind schon ordentlich große Zahlen! Rund 35.000 Kunden und etwa 100 Mitarbeiter werden nun Teil dieser neuen Organisation, die den Namen Raiffeisenbank Stockerau-Hollabrunn tragen wird.

Ehrungen und Auszeichnungen

Bei der Generalversammlung, die am 21. Mai 2026 stattfand, wurde die Fusion einstimmig beschlossen. Obmann Josef Reinwein eröffnete die Versammlung und stellte die Beschlussfähigkeit fest. Ein emotionaler Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung langjähriger Mitarbeiter und Funktionäre. Richard Hogl, der Aufsichtsratsvorsitzende, erhielt das Ehrenzeichen in Gold für seine Verdienste. Hogl blickt auf eine lange Karriere zurück – von 1996 bis 2002 war er im Vorstand, danach Obmann-Stellvertreter und seit 2006 Vorsitzender des Aufsichtsrates. Weitere Funktionäre wurden ebenfalls für ihre langjährige Tätigkeit ausgezeichnet.

Die Versammlung war nicht nur eine Gelegenheit zur Ehrung, sondern auch zur Genehmigung des Jahresabschlusses 2025 und der vorgeschlagenen Gewinnverwendung. Entlastung der verantwortlichen Organe stand ebenfalls auf der Agenda. Die Stimmung war gut, und die Vorstandsmitglieder präsentierten die Entwicklung des Geschäftsjahres mit Stolz und Optimismus.

Ein Blick in die Geschichte

Die Entwicklung des Bankwesens in Österreich hat eine lange und interessante Geschichte. Im Hochmittelalter wurden Kreditbriefe populär, und es war der Templerorden, der als einer der ersten Geldgeber in Europa auftrat. Über die Jahrhunderte hat sich das Bankenwesen stark verändert. Im 19. Jahrhundert sahen wir die Spaltung in verschiedene Sektoren, und große Namen wie Salomon Meyer Freiherr von Rothschild prägten die Landschaft. Die Fusionen, wie die zwischen der Raiffeisenbank Hollabrunn und der Raiffeisenbank Stockerau, sind Teil eines Trends, der die Bankenlandschaft in Österreich immer wieder neu gestaltet.

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Mit dem Zusammenschluss der beiden Banken wird die Raiffeisenbank Stockerau-Hollabrunn nicht nur zu einem bedeutenden Player in der Region, sondern auch ein Zeichen für die Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft der heimischen Banken. Wer weiß, was die Zukunft bringt – vielleicht werden wir bald von weiteren spannenden Entwicklungen hören!