Heute ist der 25.10.2026 und es gibt aufregende Neuigkeiten aus Graz! Die Universität Graz wurde beim Bauherrenpreis 2026 ausgezeichnet. Der Grund? Das revitalisierte Jesuitenrefektorium am Rosenhain, das sich in einem erstaunlichen Wandel von einer verfallenen Mauerwerksruine zu einem modernen Institutsgebäude verwandelt hat. Ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie man mit Geschichte und Architektur umgehen kann. Das ehemalige Jesuitenrefektorium, das Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut wurde, wird nun als Standort für die Institute für Sport, Gesundheit und Bewegungswissenschaften genutzt. Es ist wirklich erstaunlich, wie viel Potenzial in alten Mauern steckt!

Aber das ist noch nicht alles. Bei dieser Preisverleihung gingen auch Auszeichnungen nach Innsbruck, Wien, Gabersdorf und Schlins. Doch zurück nach Graz: Das Refektorium bietet auf fünf Geschoßen eine großzügige Nutzfläche von etwa 1800 Quadratmetern. Hier finden Studierende und Lehrende nicht nur einen modernen Hörsaal und Seminarräume, sondern auch über 100 Fahrradabstellplätze – eine kleine Sensation für alle Radfahrer unter uns!

Ein Denkmal erstrahlt in neuem Glanz

Die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes war ein echtes Mammutprojekt, das mit Kosten von rund 12 Millionen Euro zu Buche schlug. Die Universität Graz hat das Ganze im Rahmen eines Baurechtsvertrags mit der Stadt Graz finanziert. In Zusammenarbeit mit der GBG Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH wurde das historische Gebäude nicht nur restauriert, sondern auch architektonisch neu interpretiert. Architekten von leb idris architektur haben das Refektorium mit dem Ziel gestaltet, einen ruhigen, hellen Monolithen zu schaffen. Das Ergebnis? Ein Ort, der für Bildung und Innovation steht!

Ein besonderes Augenmerk galt auch der Nachhaltigkeit. Die Beheizung und Kühlung des Institutsgebäudes erfolgt durch ein innovatives, klimaneutrales Erdwärmesondenfeld. Dazu wurden 22 Bohrungen mit einer Tiefe von jeweils 140 Metern durchgeführt. Die Bürgermeisterin Elke Kahr hat sich bei Rektor Peter Riedler und dem Stadtrat für die Revitalisierung des Gebäudes bedankt. Schließlich wurde das Projekt nicht nur unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Aspekte umgesetzt, sondern auch mit dem Ziel, die Natur so wenig wie möglich zu belasten.

Ein Ort der Begegnung und des Lernens

Mit der Fertigstellung des Refektoriums wird nicht nur ein neuer Raum für Bildung geschaffen, sondern auch eine Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe. Das Institut für Bewegungswissenschaften, Sport und Gesundheit legt seinen Fokus auf Gesundheit und Wohlbefinden. Hier können Studierende nicht nur lernen, sondern auch aktiv an ihrer Zukunft arbeiten. Die umliegenden Flächen bleiben als öffentlich zugängliches Erholungsgebiet erhalten – ein echter Gewinn für die Stadt und ihre Bewohner!

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Die Idee zur Rettung der Ruine stammt von der GBG, die schon vor über 10 Jahren an diesem Projekt arbeitete. Es ist bemerkenswert, wie der Wandel von der Ruine zur modernen Bildungseinrichtung gelungen ist und wie viel Engagement in diesem Vorhaben steckt. Die Sanierungsarbeiten haben nicht nur das historische Gebäude wiederhergestellt, sondern auch für die kommenden Generationen einen Ort geschaffen, an dem Bildung und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. So wird das Jesuitenrefektorium am Rosenhain zu einem lebendigen Teil der Grazer Universitätslandschaft.