Innsbruck startet Initiative für kostenlosen UV-Schutz im öffentlichen Raum
In Innsbruck tut sich was! Die Stadt hat gemeinsam mit dem Land Tirol und dem Alpenzoo eine Initiative ins Leben gerufen, die kostenlose UV-Schutzmaßnahmen in den öffentlichen Raum bringt. Ab sofort stehen an drei Hotspots in Innsbruck – dem Landhausplatz, dem Marktplatz und dem Alpenzoo – Sonnencremespender des innovativen Startups Sundo bereit. Hierbei handelt es sich nicht nur um einfache Spender, sondern um smarte Geräte, die den aktuellen UV-Index, Temperaturwerte und Informationen zu UVA- und UVB-Strahlung anzeigen. Eine gute Sache, besonders in Zeiten, in denen die Hitzetage in der Stadt offenbar in die Höhe schießen.
Von durchschnittlich neun Hitzetagen pro Jahr in den Jahren 1961 bis 1990 sind wir mittlerweile auf über 30 Hitzetage jährlich im Jahr 2025 unterwegs. Das macht die Initiative umso wichtiger, denn rund 20 % der Tiroler:innen entwickeln im Laufe ihres Lebens Hautkrebs. Die kostenlose Sonnencreme hat einen Lichtschutzfaktor von 30, ist hypoallergen, wasserfest und frei von Parabenen. Besonders hervorzuheben ist das Nachfüllsystem, das den Abfall um das 200-fache reduziert im Vergleich zu herkömmlichen Einzelpackungen.
Gesundheitsvorsorge im Sommer
Diese Maßnahme ist Teil der Tiroler Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie und läuft vorerst drei Jahre lang von April bis September. Das Ziel? Die Bevölkerung vor der intensiven Sonneneinstrahlung zu schützen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kleinkinder und pflegebedürftige Personen – also gerade die, die auf einen guten Schutz angewiesen sind. Und nicht zu vergessen: Die Geräte informieren nicht nur über UV-Strahlung, sondern bieten auch wertvolle Empfehlungen für die Bevölkerung, wie etwa ausreichend zu trinken und körperliche Belastungen während der Mittagshitze zu vermeiden.
Im Kontext der sich verändernden klimatischen Bedingungen sind solche Maßnahmen unerlässlich. Der Klimawandel bringt nicht nur höhere Temperaturen mit sich, sondern auch einen Anstieg der UV-Belastung. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass in Deutschland die UV-Strahlung zwischen 1997 und 2022 um mehr als 10 % gestiegen ist. Für Innsbruck heißt das, dass wir uns gut auf die kommenden Sommer vorbereiten müssen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Ein Beispiel für weitere Maßnahmen ist das Trinkwassermapping, das Land Tirol vor einem Jahr vorgestellt hat. Bald wird eine App verfügbar sein, die rund 1.600 öffentliche Trinkwasserbrunnen im Bundesland anzeigt – ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.
Ein umfassender Hitzeschutzplan
Der Hitzeschutzplan des Landes informiert gezielt Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Schulen und Gemeinden bei Hitzewellen. Hier wird deutlich: Es handelt sich um ein Bündel an Schutzmaßnahmen gegen die Hitze, das politisch verankert werden muss. Dabei geht es nicht nur um kurzfristige Lösungen, sondern um nachhaltige Strategien, um die Bevölkerung bis 2030 besser auf Hitze- und UV-Belastungen vorzubereiten. Die Initiative in Innsbruck ist ein erster, wichtiger Schritt in diese Richtung.
Also, liebe Innsbrucker:innen, denkt daran, euch reichlich einzucremen und die neuen Sonnencremespender zu nutzen! Sie sind ein tolles Angebot und ein Stück weit ein Zeichen für das Bewusstsein, das wir in dieser Stadt für unsere Gesundheit und die Umwelt entwickeln. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass wir auch in Zukunft gut geschützt durch die sonnigen Tage kommen!
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Ein modernes Nachrichtenportal wie unseres, muss für alle Menschen zugänglich sein. Unser Website System wurde daher konsequent nach den Vorgaben der WCAG 2.1 und BITV 2.0 neu entwickelt – mit sauberer Struktur, ARIA-Attributen und ohne technische Hürden für assistive Technologien. Die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom / VeloCore.
