In Innsbruck tut sich was! Die Stadt hat ein frisches, sommerliches Projekt ins Leben gerufen, das nicht nur praktisch ist, sondern auch zur Gesundheit der Bürger beiträgt. Kostenlose Sonnenschutzspender sind jetzt im öffentlichen Raum zu finden. Die Initiative, die von Land Tirol, der Stadt Innsbruck und dem Alpenzoo ins Leben gerufen wurde, bringt Sonnenschutz direkt zu den Menschen – und das an drei stark frequentierten Orten: am Landhausplatz, am Innsbrucker Marktplatz und im Gelände des Alpenzoos. Wie praktisch ist das denn?

Die Spender sind nicht nur eine willkommene Erfrischung an heißen Tagen, sondern bieten auch Informationen über den UV-Index und die aktuelle Temperatur. Von April bis September haben alle, die sich im Freien aufhalten, Zugang zu Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30. Die Creme ist hypoallergen, wasserfest und enthält keine synthetischen Konservierungsstoffe. Ein echtes Plus, besonders für empfindliche Haut! Zudem sorgt ein Nachfüllsystem dafür, dass Einwegverpackungen und Abfall reduziert werden.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Das Projekt ist vorerst auf drei Jahre angelegt und Teil der Tiroler Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie. Die technische Umsetzung wurde von der Firma „Sundo“ übernommen, die sich auf smarte Sonnencremespender spezialisiert hat. Die Initiative möchte nicht nur die Gesundheit der Innsbrucker Bürger fördern, sondern auch einen Beitrag zum Hitzeschutz leisten. Wer hätte gedacht, dass Sonnenschutz auch Teil einer größeren Strategie gegen die Hitze ist?

Mit einem Anstieg der Hitzetage in Innsbruck von durchschnittlich 9 Tagen (1961-1990) auf über 30 Tage (2025) wird der Bedarf an solchen Initiativen immer größer. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, pflegebedürftige Personen und Kleinkinder – also all jene, die an heißen Tagen besonders auf Schutz angewiesen sind. Die Gesundheit muss schließlich immer an erster Stelle stehen!

Mehr als nur Sonnenschutz

Natürlich ist das nicht alles. Die Spender ergänzen auch Maßnahmen wie das landesweite Trinkwassermapping, das rund 1.600 öffentliche Trinkwasserbrunnen umfasst. Wer in der Hitze durstig wird, kann sich also schnell und unkompliziert erfrischen. Und die Zukunft sieht noch besser aus: Das Trinkwassermapping soll bald auch als App verfügbar sein, um es den Bürgern einfacher zu machen, die nächsten Wasserstellen zu finden. Ein wahrer Fortschritt!

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Um den Menschen noch besser zu helfen, informiert ein Hitzeschutzplan das Land Tirol über Hitzewellen. Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Schulen und Gemeinden werden dabei unterstützt, gezielte Maßnahmen zu ergreifen. Weitere Informationen und Verhaltenstipps sind online auf der Website des Landes Tirol verfügbar. Man könnte fast sagen, dass Innsbruck hier eine Vorreiterrolle einnimmt.

Ein Blick über den Tellerrand

Es ist kaum zu übersehen, dass der Klimawandel zu häufigeren und intensiveren Hitzewellen führt. Laut aktuellen Statistiken hat die durchschnittliche Zahl heißer Tage von 4,2 (1961-1990) auf 8,9 (1991-2020) zugenommen. Ein Hitzetag ist dabei definiert als ein Tag mit einer Tageshöchsttemperatur von mindestens 30°C. In urbanen Räumen stellen Hitzewellen ein wachsendes Gesundheitsrisiko dar, insbesondere für vulnerable Gruppen.

Diese Entwicklungen erfordern ein Umdenken in der Gesellschaft – und zwar nicht nur in Innsbruck. Städte müssen Schutz- und Präventionsstrukturen entwickeln, um der Hitze entgegenzuwirken. Auch wenn gesundheitliche Hitzevorsorge keine Pflichtaufgabe ist, sollten Kommunen proaktiv handeln. Vorbilder wie Frankreich zeigen, wie effektive Hitzepläne zur Rettung von Leben beitragen können. Es bleibt zu hoffen, dass auch in anderen Städten ähnliche Initiativen ins Leben gerufen werden, um die Bevölkerung zu schützen.

In Innsbruck hat man mit den kostenlosen Sonnenschutzspendern bereits einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan. Jetzt heißt es, die Augen offen zu halten und sich auch selbst um den eigenen Schutz zu kümmern. Denn die Sonne lacht und wir sollten es ihr gleich tun!

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