Innsbruck verleiht Marianne-Barcal-Preis 2025 an Lara Castlunger, Viktor Gartner und Clemens Markart
In Innsbruck gibt es Grund zur Freude! Die Stadt hat die drei Preisträger des Marianne-Barcal-Preises 2025 bekannt gegeben: Lara Castlunger, Viktor Gartner und Clemens Markart. Jeder von ihnen darf sich über eine Auszeichnung in Höhe von 3.000 Euro freuen. Eine bemerkenswerte Entscheidung, denn insgesamt wurden nur acht Bewerbungen eingereicht. Bürgermeister Johannes Anzengruber nutzte die Gelegenheit, um den Preisträgern zu gratulieren und unterstrich die Relevanz ihrer Arbeiten für die wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck. Immerhin handelt es sich hierbei nicht um irgendeinen Preis, sondern um eine Auszeichnung, die die Verbindung zwischen Stadt und Universität stärken soll.
Die Stifterin des Preises, Marianne Barcal, war einst Gemeinderätin sowie Studentin und hat der Stadt Innsbruck ihr gesamtes Vermögen hinterlassen. Ihre Arbeit lebt durch den Preis weiter, der seit 2016 hervorragende wissenschaftliche Leistungen in der Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts würdigt, insbesondere solche mit Regional- und Genderbezug. Die Jury, bestehend aus Lukas Morscher, Birgit Neu, Julia Hörmann und Ingrid Böhler, lobte die hohe Qualität der ausgezeichneten Arbeiten.
Die Preisträger und ihre Themen
Die Themen der ausgezeichneten Arbeiten sind ebenso vielfältig wie bedeutend. Lara Castlunger hat sich mit „Naturschutz im Reichsgau Tirol und Vorarlberg in der Zeit des Nationalsozialismus“ beschäftigt – eine MA-Arbeit im Lehramt für Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung. Viktor Gartner hingegen widmete sich der „Infrastrukturentwicklung in der Gemeinde Ahrntal“, ebenfalls im Rahmen seiner MA-Arbeit im Lehramt. Clemens Markart schließlich stellte die Frage: „Die Partei im Listennamen: Vorteil oder Stolperstein?“ und beleuchtet damit Aspekte der Politikwissenschaft.
Die Dotierung des Marianne-Barcal-Preises beträgt jährlich insgesamt 10.000 Euro, die auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden können. Die Preisvergabe ist jedoch nicht jedes Jahr verpflichtend. Um die hervorragenden Leistungen der Studierenden zu würdigen, sollten die Arbeiten, die eingereicht werden, nicht älter als drei Jahre sein. Damit wird sichergestellt, dass die neuesten Forschungen und Erkenntnisse Berücksichtigung finden.
Einreichungsdetails
Für alle, die sich für den nächsten Marianne-Barcal-Preis interessieren, hier ein paar wichtige Informationen: Die Einreichfrist endet am 12. Jänner 2025, und die Unterlagen müssen digital an die angegebene E-Mail-Adresse gesendet werden. Zu den notwendigen Dokumenten gehören die Abschlussarbeit samt Gutachten oder Stellungnahme des Betreuers sowie ein Lebenslauf mit einer Beschreibung der wissenschaftlichen Tätigkeiten und Forschungen. Außerdem sind eventuell weitere Unterlagen auf Anfrage des Preiskomitees erforderlich.
Die Zielgruppe für Einreichungen umfasst den wissenschaftlichen Nachwuchs, insbesondere Abschlussarbeiten aus den Geschichts- und Politikwissenschaften sowie verwandten Fächern. Mitarbeitende des Stadtmagistrats Innsbruck dürfen sich jedoch nicht bewerben.
Insgesamt zeigt der Marianne-Barcal-Preis, wie wichtig die Förderung junger Wissenschaftler ist. Die vergangenen Preisträger, wie Verena Hechenblaikner, Miriam Heiss und Sandra Altenberger, tragen dazu bei, dass die Forschung lebendig bleibt und neue Impulse erhält. Die nächste Ausschreibung wird voraussichtlich Ende 2025 folgen. Es bleibt spannend, welche innovativen Ideen und Erkenntnisse dann eingereicht werden!
Für weitere Informationen über den Marianne-Barcal-Preis und die Ausschreibung, können Interessierte die offizielle Webseite der Stadt Innsbruck besuchen.
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