Am 25. Jänner 2026 war es soweit: Die Amtseinführung der neuen Pfarrleitung der Pfarre Rodl-Donau St. Anna fand in der Pfarrkirche in Ottensheim statt. Ein bedeutendes Ereignis nicht nur für die Gemeinde, sondern auch für die gesamte Region. Es ist ein Schritt in die Zukunft, denn die Pfarre wurde erst am 1. Jänner 2026 gegründet und bringt neun Pfarren des Dekanates Ottensheim zusammen. Die Feier begann um 9:30 Uhr und war von einer festlichen Atmosphäre geprägt, die die Anwesenden spüren konnten.

Umso erfreulicher ist es, dass Goldwörth nun Teil dieser neuen Pfarre ist und nicht mehr isoliert. Die Liturgie, die an diesem Tag zelebriert wurde, hatte das Ziel, gemeinsam Gott zuzuwenden, einander zu unterstützen und miteinander zu feiern. Es wurde Verantwortung für die Gemeinschaft übernommen, was in der heutigen Zeit mehr denn je von Bedeutung ist. Die Botschaft Jesu wurde in den Mittelpunkt gerückt, und das nicht ohne Grund.

Das Seelsorgeteam

Nach dem feierlichen Gottesdienst, der von Pastoralvorständin Maria Krone, Thomas Hofstadler, dem emeritierten Pfarrer Josef Pesendorfer und Diakon Hans Reindl geleitet wurde, fand die Vorstellung des Seelsorgeteams statt. Helmut Rammerstorfer wurde als neues Mitglied vorgestellt und wird sich künftig um den Bereich Verkündigung kümmern. Auch die anderen Teammitglieder wurden genannt: Peter Pommermayr verantwortet die Liturgie, Susanna Kaimberger kümmert sich um die Caritas, Judith Kreiner ist für den Gemeinschaftsdienst zuständig, Sandra Bötscher übernimmt Finanzverantwortung und die Organisation des Pfarrgemeinderats, während Thomas Hofstadler als Hauptamtlicher im Team agiert. Matthäus Fellinger wird die Gruppe als Begleiter unterstützen.

Das Bestellungsdekret für die neue Pfarrstruktur wurde den Teammitgliedern überreicht – ein Symbol für die neuen Wege, die die Pfarre gemeinsam gehen wird. Die Pfarre Rodl-Donau St. Anna ist nun ein Zusammenschluss von Gemeinden, zu denen neben Goldwörth auch Ottensheim, Walding, Feldkirchen, St. Gotthard, Gramastetten, Eidenberg, Puchenau und Wilhering gehören. Die Heilige Anna, die Patronin der Pfarre, wird künftig nicht nur Schirmherrin, sondern auch Symbol für die Gemeinschaft und ihr Miteinander sein.

Feierlichkeiten und gesellschaftlicher Kontext

Nach dem Gottesdienst lud die Pfarrgemeinde zu einer Agape am Kirchenplatz ein. Ein schöner Moment, um ins Gespräch zu kommen, zu lachen und den neuen Abschnitt der Pfarre zu feiern. Das zeigt, wie wichtig es ist, die Gemeinschaft zu stärken und füreinander da zu sein – gerade in Zeiten, wo kirchliche Bräuche und Strukturen nicht mehr den alleinigen Sinnhorizont darstellen. Die gesellschaftliche Differenzierung hat auch das kirchliche Leben erreicht. Es ist notwendig, neue Wege zu finden, um die Botschaft des Glaubens relevant zu gestalten.

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Im pluralistischen Kontext stellt sich die Herausforderung, die Liturgie lebendig und zeitgemäß zu gestalten. Die Feierformate müssen erfahrbar und identitätsstiftend sein, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, aus dem Evangelium Lebensdeutungen und -gestaltungen zu entwickeln. Das ist ein spannender Prozess, der sowohl die Tradition als auch die zeitgenössischen Bedürfnisse in den Blick nimmt.

Die Entwicklungen in der Pfarre Rodl-Donau St. Anna sind ein Beispiel für diesen Wandel. Es geht darum, mehr zu schaffen als nur die Verlebendigung tradierter Formen. Die Kirche muss sich mit gewachsenen Liturgien und neuen Zeichen in die Gesellschaft einbringen, um ihre Relevanz nicht zu verlieren. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Pfarre weiterentwickeln wird und welche neuen Impulse von ihr ausgehen. Die Aufbruchsstimmung ist spürbar, und das macht neugierig auf die kommenden Wochen und Monate.

Für weitere Informationen und Details zu diesem Ereignis können Sie die vollständige Berichterstattung auf der Webseite der Diözese Linz nachlesen: Hier klicken.

Auch der Stift Wilhering bietet spannende Einblicke in die neue Pfarre: Hier klicken.

Die Herausforderungen, die vor der Pfarre liegen, sind groß, aber auch die Chancen, die sich bieten. Es bleibt spannend, wie dieser Prozess weitergeht und was er für die Menschen in der Region bedeutet.