Engagement der BSC Feldkirchen: 560 Kilogramm Spenden für obdachlose Menschen gesammelt
Heute ist der 25.06.2026 und in Feldkirchen gibt es Grund zur Freude! Das Eggerheim in Klagenfurt hat um Unterstützung gebeten, um obdachlose Menschen mit dringend benötigten Lebensmitteln und Hygieneartikeln zu versorgen. Diese Bitte blieb nicht ungehört. Religionslehrer:innen des BSC Feldkirchen, sowohl vom BRG als auch von der HAK, haben sich zusammengetan und eine beeindruckende Soforthilfeaktion ins Leben gerufen. Innerhalb eines Monats wurden sage und schreibe 560 Kilogramm Lebensmittel und Hygieneartikel gesammelt!
Zu den gesammelten Artikeln zählen Dinge, die für viele selbstverständlich erscheinen, aber für obdachlose Menschen von existenzieller Bedeutung sind: Reis, Nudeln, Mehl, Konserven, Essig, Öl, Waschmittel, Duschgel und Damenhygieneartikel. Unterstützt wurde diese Aktion auch vom Jugendzentrum Arche sowie der Jungschargruppe der Pfarre Gödersdorf. Das Ziel ist klar: Das Bewusstsein für Armut und soziale Notlagen in Kärnten zu stärken und aktiv zu helfen.
Ein wichtiger Vortrag zur Sensibilisierung
Besonders bemerkenswert war der Vortrag von Mario El Shamy von der youngCaritas an der BSC Feldkirchen. Hier wurde den Schüler:innen die Thematik nähergebracht und sie sensibilisiert für die Herausforderungen, mit denen obdachlose Menschen täglich konfrontiert sind. Die Spendenübergabe an die Caritas fand am 22. Juni 2026 statt, und Direktor Alexander Kröll sprach seinen Dank an die gesamte Schulgemeinschaft aus. Es ist immer wieder herzerwärmend zu sehen, wie viel Engagement in der Jugend steckt!
Doch was bedeutet es eigentlich, obdachlos zu sein? Der Begriff „Obdachlosigkeit“ bezieht sich auf Menschen, die im öffentlichen Raum übernachten. Die Diakonie, eine wichtige Organisation in Deutschland, bietet Unterstützung für Betroffene an. Diese reicht von persönlicher Betreuung über Beratung bis hin zur Hilfe bei der Wohnungssuche. Insgesamt gibt es bundesweit etwa 800 Angebote für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen, die Notunterkünfte, ambulante und stationäre Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe umfassen.
Herausforderungen und Hilfsangebote
Die Ursachen für Wohnungslosigkeit sind vielfältig und reichen von Mietschulden über wirtschaftliche Notlagen bis hin zu kritischen Lebensereignissen wie Trennung oder Arbeitslosigkeit. Ein wichtiger Aspekt ist, dass wohnungslose Menschen Anspruch auf Sozialleistungen haben. Kommunen sind verpflichtet, obdachlose Menschen unterzubringen, auch wenn sie keine Ansprüche auf Sozialleistungen geltend machen. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass wir als Gesellschaft zusammenarbeiten und helfen.
Die Diakonie setzt sich zudem für bezahlbaren Wohnraum und eine soziale Wohnungspolitik ein. Und nicht zu vergessen: Es gibt auch spezielle Kältehilfen, die in den kalten Monaten zur Verfügung stehen. Diese beinhalten Kältebusse, die heiße Getränke, Decken und Schlafsäcke anbieten. Ein Ziel der Diakonie ist es, Obdach- und Wohnungslosigkeit bis 2030 zu beseitigen, unterstützt durch den Nationalen Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit (NAP W).
All diese Informationen und Engagements zeigen, wie wichtig es ist, dass wir das Thema nicht aus den Augen verlieren. Es ist eine kollektive Verantwortung, für diejenigen da zu sein, die oft in der Gesellschaft übersehen werden.
Die Aktion des BSC Feldkirchen ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie mit kleinen Schritten Großes bewirkt werden kann. Wenn wir alle ein wenig von unserer Zeit und unseren Ressourcen teilen, können wir gemeinsam eine Veränderung herbeiführen.
Weitere Informationen zur Unterstützung obdachloser Menschen finden Sie unter diesem Link sowie auf der Seite der Diakonie.
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