Schulcampus Feldkirchen plant Grün: 55.000 Euro für nachhaltige Klimamaßnahmen
In Feldkirchen tut sich was! Der Schulcampus wird fit für die Zukunft – und das mit einer Investition von 55.000 Euro in Klimamaßnahmen. Die vier Schulen, die dort unter einem Dach vereint sind – die Volksschule Feldkirchen, die Musikmittelschule, die Reformpädagogische Mittelschule digital sowie die Polytechnische Schule – freuen sich über eine grünere Umgebung. Es sind etwa 900 Schüler, die diese neuen Freiflächen nutzen werden.
Vor dem Projekt war das Areal eher trist: asphaltierte Flächen, Parkplätze und Wiesen, die kaum dazu einluden, sich draußen aufzuhalten. Projektmanagerin Elke Müllegger hat nun eine spannende Transformation des Schulgeländes vorgestellt. Ziel ist es, die Hitzeinseln zu reduzieren und das Mikroklima zu verbessern. Außerdem soll die Aufenthaltsqualität für die Schüler gesteigert werden. Das Projekt trägt den Titel „Schulcampus Feldkirchen plant Grün“ und hat im Schuljahr 2023/24 offiziell begonnen.
Der partizipative Ansatz
Ein besonders bemerkenswerter Aspekt des Projekts ist der partizipative Planungsprozess, bei dem Lehrer, Schüler und Planer aktiv eingebunden wurden. Schüler:innen haben ihre Ideen und Wünsche eingebracht, was zu einer nachhaltigen Neugestaltung der Freiflächen führt. Es wurden heimische, hitzeresistente Bäume wie Ebereschen und Feldahorn gepflanzt sowie Sitzmöglichkeiten und schattige Aufenthaltsbereiche geschaffen. Die Überhitzung des Außenbereichs, die auch die Temperaturen in den Schulen beeinflusst hat, soll so wirkungsvoll bekämpft werden.
Die Ergebnisse dieser Planung wurden der Gemeinde und dem Schulgemeindeverband präsentiert, und das Feedback war durchweg positiv. Man darf gespannt sein, welche langfristigen positiven Auswirkungen dieses Projekt auf die Region haben wird. Es wird nicht nur die Aufenthaltsqualität erhöhen, sondern auch das Bewusstsein für Umweltfragen schärfen. Ein echtes Best-Practice-Modell für andere Gemeinden!
Klimakompetenz stärken
Die Förderung des Projekts erfolgt auch durch den Klima- und Energiefonds mit einem Volumen von 40.000 Euro. Das zeigt, wie wichtig Klimaschutz in Schulen ist. Schulen tragen nicht nur durch ihren Energieverbrauch erheblich zu den Treibhausgasemissionen bei, sondern sie sind auch Orte, an denen ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen gelernt werden kann. Klimaschutzprojekte an Schulen senken den Energieverbrauch und können mit finanziellen Anreizen gezielt gefördert werden.
Schließlich wird es spannend zu sehen, wie die Schüler:innen auch außerhalb der Schule für Klimaschutz sensibilisiert werden. Die Idee, dass das Engagement in der Schule auch in die Familien getragen wird, ist ein wichtiger Schritt. Durch die Einsparungen aus den Projekten können auch die Kommunen profitieren, indem sie damit Öffentlichkeitsarbeit leisten.
Die Transformation des Schulcampus in Feldkirchen ist also nicht nur ein schöner Platz für die Schüler, sondern auch ein Schritt in eine nachhaltige, klimafitte Zukunft. Ich bin sicher, dass die Schüler:innen und die gesamte Gemeinde von diesen Veränderungen profitieren werden – und ganz nebenbei vielleicht auch ein wenig weniger ins Schwitzen kommen!
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