Am vergangenen Wochenende fanden in Griffen die mit Spannung erwarteten Landesfeuerwehrbewerbe statt. Ein Highlight war die Feuerwehrjugend Hermagor, die mit einer reinen Mädchengruppe zum ersten Mal an einer Landesmeisterschaft teilnahm. Und was für ein Debüt! Die Mädels konnten sich trotz zehn Fehlerpunkten im Staffellauf den Landesmeistertitel sichern. Das ist einfach beeindruckend! Zusätzlich wurde die Gruppe mit dem „Silbernen Helm“ ausgezeichnet, was ihren Erfolg noch zusätzlich krönt.

Die Veranstaltung war ein Schmelztiegel aus Emotionen und sportlichem Ehrgeiz. Die Ergebnisse der Feuerwehrjugend Hermagor sprechen für sich: Hermagor 1 belegte den 4. Platz, während Hermagor 2 den 5. Platz erreichte. Im Einzelbewerb gab es ebenfalls bemerkenswerte Platzierungen: Richard Winkler von der Feuerwehr Hermagor landete auf dem 4. Platz in der Einzelwertung Bronze B. Alexander Guggenberger (FF Tröpolach) folgte auf dem 7. Platz, während Antonia Martin-Jancar (FF Tröpolach) den 22. Platz belegte. Emely Schwilk von der Feuerwehr Mitschig errang den 8. Platz in der Einzelwertung Silber.

Ein Fest der Feuerwehr

Die Landesmeisterschaft ist nicht nur ein Wettkampf, sondern auch das große Finale jedes Bewerbsjahres. Nach zahlreichen Bezirksbewerben und intensiven Vorbereitungen kämpfen die Gruppen um den begehrten Landesmeistertitel und den „Goldenen Helm“. Ein Ereignis, das die Leistungsfähigkeit der Kärntner Feuerwehren eindrucksvoll zur Schau stellt. Landeshauptmann Daniel Fellner hob in seiner Ansprache die Bedeutung der Feuerwehrleute und deren unermüdliches Engagement hervor. Er dankte den Feuerwehren und den freiwilligen Helfern, die die Meisterschaften mit organisiert haben. Das ist mal eine Ansage!

Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin betonte ebenfalls, wie wichtig die Ausbildungsqualität und das Können der Feuerwehrleute sind. Das Rüsthaus Griffen bot eine hervorragende Kulisse für die Eröffnungsfeier und die Nassbewerbe. Und das Sportzentrum Griffen war der perfekte Ort, um die spannenden Wettkämpfe auszutragen. Es gab auch einen Mannschaftsbewerb und den „Cup der Cupsieger“, der die Veranstaltung zusätzlich bereicherte. Die Siegerehrung fand nach einem langen, anstrengenden Tag im Sportzentrum statt und war der krönende Abschluss eines aufregenden Events.

Nachwuchsförderung im Fokus

Die Feuerwehrjugendarbeit hat eines der wichtigsten Ziele: die Nachwuchssicherung in den eigenen Reihen. In den fünf Jahren ihrer Mitgliedschaft erlernen die Jugendlichen das grundlegende Handwerk eines Feuerwehrmitgliedes. Wenn sie 16 Jahre alt sind, können sie in den aktiven Dienst übertreten. Dabei zeigt sich, dass Feuerwehrarbeit vielfältig ist und viele verschiedene Stärken anspricht. Besonders erfreulich ist, dass sowohl Burschen als auch Mädchen zur aktiven Teilnahme motiviert werden. Die emotionale Bindung, die die Mitglieder in dieser Zeit aufbauen, ist enorm und wird durch kameradschaftliche Aktivitäten weiter gestärkt.

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Die Bedeutung der Jugendfeuerwehren ist nicht zu unterschätzen. Wie auch die Deutsche Jugendfeuerwehr betont, sichert die Nachwuchsarbeit der Feuerwehren den Katastrophenschutz für die Zukunft. In Deutschland sind über 20.000 Feuerwehren aktiv, von denen rund 96% ehrenamtlich besetzt sind. Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute und die mehr als 110.000 ehrenamtlichen Jugendleiter spielen eine zentrale Rolle in der Gesellschaft. Sie bilden die nächste Generation in Feuerwehrtechnik, Menschenrettung, Brandbekämpfung und vorbeugendem Brandschutz aus. Angesichts des demografischen Wandels ist es entscheidend, das Engagement von Jugendlichen zu fördern, um auch in Zukunft gut aufgestellt zu sein.

Die Landesfeuerwehrbewerbe in Griffen waren also nicht nur ein Wettkampf, sondern auch ein Zeichen für die Stärke und den Zusammenhalt der Feuerwehrgemeinschaft. Die Motivation und der Enthusiasmus der jungen Feuerwehrleute lassen auf eine starke Zukunft hoffen.

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