Monte Cronz: Erfolgreiche Besteigung und atemberaubende Ausblicke
Am 27. Juni 2026 war es endlich so weit: Der Gipfel des Monte Cronz wurde erfolgreich erklommen. Nach einem ersten Versuch, der aufgrund von viel Schnee abgebrochen werden musste, wagten sich einige Wanderer erneut auf den Weg. Der Aufstieg führt vom Sella Cereschiatis über die Sella dei Cronz – eine Route, die sich durch eine atemberaubende Landschaft schlängelt. Am Gipfelkreuz angekommen, konnten die Wanderer eine beeindruckende Aussicht auf die umliegenden Berge genießen. Komischerweise war es dort oben nicht kühler als im Tal, was bei einer Bergtour doch etwas überraschend ist.
Der Rückweg verlief über die Malga Glazzat, und man traf auf wenige Wanderer, aber dafür viele Radfahrer. Die Region ist bei Mountainbikern sehr beliebt, es gibt sogar eine spezielle Strecke für sie. Richtig praktisch, dass es auf der Alm auch Einkehrmöglichkeiten gibt – nach dem Abstieg schmeckt ein kühles Getränk gleich doppelt so gut!
Details zur Tour
Für all jene, die mehr über die Tour erfahren möchten, lohnt sich ein Blick auf Outdooractive. Dort gibt es nicht nur Informationen zur Route, sondern auch zahlreiche Tipps, um die Tour optimal zu gestalten. Die Tour auf den Monte Cronz gehört zu den vielen Möglichkeiten, die die Südlichen Karnischen Alpen zu bieten haben.
Ein bisschen Kontext gefällig? Der Karnische Höhenweg (Wege Nr. 403 und 03) zieht sich über 155 Kilometer entlang der Grenze zwischen Österreich und Italien. Er ist ein Teil des Friedenswegs und des Roten Weges der Via Alpina und berührt insgesamt neun Hütten. Die Etappen können bis zu neun Stunden lang sein – genug Zeit, um die Schönheit der Natur in vollen Zügen zu genießen. Wenn man in der Hauptsaison, sprich Juli und August, unterwegs ist, sollte man sich jedoch auf volle Hütten einstellen. Ein guter Tipp: Um der direkten Sonneneinstrahlung am Nachmittag zu entkommen, ist es besser, den Weg nicht von Osten nach Westen zu gehen.
Die Wanderung in den Karnischen Alpen ist ein echtes Erlebnis! Ob man nun die Herausforderung sucht oder einfach nur die Landschaft genießen möchte, hier findet jeder seinen Platz. Und wer sich auf den Höhenweg wagt, sollte sich auf die beeindruckende Geologie der Region gefasst machen – zwischen Sillian und dem Naßfeld gibt es einen geologischen Lehrpfad mit Schautafeln, die die Geschichte der Karnischen Alpen erklären.
Für Wanderfreunde, die gerne weiterreisen wollen, bietet sich eine Teilstrecke von der Leckfeldalm zur Zollnerseehütte an. Diese Strecke ist zwar kürzer, aber nicht weniger beeindruckend. Wer weiß, vielleicht zieht es ja den einen oder anderen wieder auf den Monte Cronz – denn die Natur hier hat einfach ihren eigenen Zauber.
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