In Oberkärnten wird soziales Engagement großgeschrieben, und das wird besonders deutlich, wenn man auf die letzten drei Jahrzehnte zurückblickt. Der Verein FamiliJa hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in verschiedenen Lebensphasen zu begleiten. Seit 30 Jahren ist er eine feste Größe in der Region und bietet ein buntes Spektrum an Angeboten. Von der frühen Kindheit über Familien- und Jugendangebote bis hin zu Beratung, Gesundheitsförderung, pflegerischer Nahversorgung und sogar Hospizbegleitung – hier wird alles abgedeckt, was das Herz begehrt.

Um diesen beeindruckenden Meilenstein gebührend zu feiern, fand eine Jubiläumsfeier im WirtStadl Rangersdorf statt. Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger und Landesrat Peter Reichmann ließen es sich nicht nehmen, dem Verein zu gratulieren. FamiliJa gilt als tragende Säule des sozialen Miteinanders in Oberkärnten und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen und Gemeinden zu vernetzen und Alltagsangebote zu schaffen. Rund 40 hauptamtliche Mitarbeiter und etwa 100 Ehrenamtliche haben sich in der Organisation engagiert und zeigen, wie wichtig gemeinsames Handeln ist.

Vielfältige Angebote für Jung und Alt

Die aktuellen Angebote von FamiliJa sind so vielfältig wie die Bedürfnisse der Menschen in der Region. Dazu gehören Eltern-Kind-Gruppen, Kinderbetreuung, ein Jugendzentrum, schulische Freizeitbetreuung, Familienberatung, die Begleitung gesunder Gemeinden sowie die pflegerische Nahversorgung und die Hospizarbeit. Es ist wirklich beeindruckend, wie viele Lebensbereiche hier angesprochen werden. Die Überreichung des Kärntner Landeswappens, die während der Feier stattfand, ist ein weiterer Höhepunkt. Dieses Wappen symbolisiert Vertrauen, Verantwortung und die hohe Qualität der Arbeit, die der Verein leistet.

Das Land Kärnten würdigt mit dieser Auszeichnung die besonderen Verdienste von FamiliJa, besonders im Gesundheitsbereich. Diese Anerkennung ist nicht nur ein schönes Zeichen, sondern auch eine Möglichkeit, das Bewusstsein für die wichtigen Themen der sozialen Unterstützung zu schärfen. In einer Zeit, in der die Herausforderungen für viele Familien nicht geringer werden, ist es wichtig, dass es solche Institutionen gibt, die Hilfestellung bieten.

Familienbildung und -beratung: Ein Blick über die Grenzen

Aber was bedeutet das eigentlich für die Eltern und Familien vor Ort? In Deutschland zum Beispiel haben Eltern Zugang zu einer Vielzahl von Unterstützungsangeboten, die auf Erziehung und Problemlösung abzielen. Familienbildung und -beratung sind zentrale Elemente der Familienpolitik und zielen darauf ab, die Erziehungskompetenzen der Eltern zu stärken. Angebote wie Informationsabende und offene Beratungsstunden sind meist kostenfrei und werden gesetzlich geregelt. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass Familien in schwierigen Zeiten die Unterstützung bekommen, die sie benötigen. Besonders interessant ist, dass in Deutschland 2019 rund 1,6 Millionen Menschen in über 2200 Einrichtungen erreicht wurden!

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Die Nachfrage nach solchen Programmen ist in den letzten Jahren gestiegen – insbesondere von Vätern und sozial benachteiligten Familien. Die Unterstützung bei Erziehungsfragen, Partnerschaftskonflikten oder Trennungen ist für viele eine wertvolle Hilfe. In Zeiten, in denen soziale Netzwerke oft zerbrochen scheinen, ist es ein kleiner Lichtblick, dass es Orte gibt, an denen Menschen zusammenkommen und sich gegenseitig unterstützen können.

Am Ende des Tages ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass es in Oberkärnten und darüber hinaus Initiativen gibt, die sich um das Wohl der Menschen kümmern. Ob es nun die Arbeit von FamiliJa ist oder die vielfältigen Angebote in Deutschland – diese Unterstützung ist in einer sich ständig verändernden Welt unerlässlich.