Zukunft der Pfarrgemeinschaft: Neues Seelsorgeteam und Chancen der Vernetzung
Am 20. Juni 2026 versammelten sich die Pfarrgemeinderäte von fünf Pfarren – Amlach, Baldramsdorf, Molzbichl, Spittal und St. Peter in Holz – zu einem bemerkenswerten Treffen in Spittal an der Drau. Die Veranstaltung, die von Pfarrer Michael Joham moderiert wurde, begann mit einer geistlichen Einstimmung, die den Teilnehmenden eine besinnliche Atmosphäre bot. Ernst Windbichler, der Leiter des Pfarrverbandes, begrüßte die Anwesenden herzlich. Es war spürbar, dass man hier nicht nur formelle Geschäfte abwickeln wollte; es ging um Gemeinschaft und den Austausch von Ideen.
Die Präsenz von Dr. Charles Mubiru, dem neuen Pfarrer, war ein zentraler Punkt des Treffens. Er stellte sich nicht nur vor, sondern präsentierte auch das künftige Seelsorgeteam. Die Anwesenden erfuhren, dass Benoit Nzonzi in Molzbichl und Amlach tätig sein wird, während Maximilian Chilaka sich auf Baldramsdorf und St. Peter in Holz konzentrieren wird. Dr. Mubiru wird in Spittal als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, wird aber auch in anderen Pfarren präsent sein. Besonders interessant: Maximilian Chilaka kündigte an, dass er sich im kommenden Herbstpfarrbrief ausführlich vorstellen wird, was sicherlich viele neugierig macht.
Gemeinsamkeiten und Herausforderungen
Die Teilnehmer arbeiteten in Gruppen, um das Leben und die Schwerpunkte ihrer jeweiligen Pfarre zu erörtern. Diese interaktive Herangehensweise erlaubte es Dr. Mubiru, einen tiefen Einblick in die verschiedenen Pfarreien zu gewinnen. Nach der Gruppenarbeit wurden die Ergebnisse im Plenum vorgestellt, was den Austausch von Ideen und Perspektiven förderte. Es war bemerkenswert, wie viel Engagement in den einzelnen Pfarreien zu spüren war.
Der Abschied von Ernst Windbichler, der als Leiter des Pfarrverbandes nach vielen Jahren seine Position räumt, wurde von Peter Rupitsch mit einer besonderen Geste gewürdigt: einer Ikone des Guten Hirten. Das Bild steht symbolisch für die Wertschätzung und den Respekt, den die Gemeinden ihm entgegenbringen. Zdravko Sliskovic, der Pfarrverbandskoordinator, stellte zudem die nächsten Termine und das weitere Vorgehen vor, was für viele Anwesende von großer Relevanz war.
Vertrauen und Vernetzung
In diesem Zusammenhang wurde deutlich, dass die bevorstehenden Veränderungen im Pfarrverband nicht nur Herausforderungen mit sich bringen, sondern auch Chancen für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit eröffnen. Die Anwesenden waren sich einig, dass ein gemeinsames, offenes Vorgehen notwendig ist, um die Pfarreien zukunftssicher zu gestalten. Dabei wurde auch auf die Wichtigkeit der Vernetzung hingewiesen. Die Mitglieder der Gemeindeteams sind keine gewählten Personen, was die Kontaktaufnahme für Vernetzungstreffen erschwert. Hier bedarf es der ausdrücklichen Zustimmung der Gemeindeteams, was für einige ein gewisses Hindernis darstellt.
Für alle, die sich intensiver mit den Themen im Erzbistum auseinandersetzen möchten, gibt es die Möglichkeit, am Newsletter-System teilzunehmen. Informationen dazu sind auf der Seite der Pastoralen Informationen verfügbar. Außerdem kann die Zeitschrift „wirzeit“ kostenlos bezogen werden, die das Ziel hat, engagierten Personen im Erzbistum Zugang zu Informationen, Wissen und Unterstützungsangeboten zu bieten.
Das Treffen war ein Schritt in die Richtung, die Pfarrgemeinden enger zusammenzubringen und den Glauben in der Region lebendig zu halten. Die Herausforderungen sind groß, die Chancen jedoch auch. Man darf gespannt sein, wie sich die Zusammenarbeit in den kommenden Monaten entwickeln wird und welche Impulse von den neuen Seelsorgeteammitgliedern ausgehen werden.
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