Baustellenflut im Sommer: Villach investiert über 2 Millionen Euro in Infrastrukturprojekte
Die Sommermonate sind in Villach und Umgebung traditionell eine Zeit, in der die Bauarbeiten florieren. Auch diesen Sommer macht da keine Ausnahme. Im Bezirk Villach Land fließen über 2 Millionen Euro in verschiedene Baustellen, die nicht nur die Verkehrsinfrastruktur verbessern, sondern auch die Lebensqualität der Bürger erhöhen sollen. Die Investitionen des Landes Kärnten umfassen unter anderem 390.000 Euro für die B111 Gailtal Straße, 770.000 Euro für die B85 Rosental Straße in Finkenstein und stolze 850.000 Euro im Bleiberger Hochtal.
Die größte Baustelle im Bleiberger Hochtal ist die Sanierung der Straße zwischen Bleiberg-Kreuth und Jakomini-Steinbruch. Bürgermeister Christian Hecher hat die Notwendigkeit dieser Infrastrukturinvestitionen betont, da sie langfristig für eine bessere Anbindung und Sicherheit der Verkehrsteilnehmer sorgen. Interessanterweise beteiligt sich auch die Marktgemeinde Bad Bleiberg mit 100.000 Euro an den Maßnahmen. Verkehrsteilnehmer können sich jedoch etwas entspannen – es wird keine Totalsperre erwartet, nur leichte Einschränkungen.
Weitere Investitionen und Projekte
In Finkenstein steht die zweitgrößte Investition an: die Sanierung von Busbuchten und Radwegen. Bürgermeister Christian Poglitsch hat zudem angekündigt, dass noch weitere Projekte für Radfahrer und Fußgänger in Planung sind. Im Grenzbereich zu Hermagor werden vier Brückenbauwerke entlang der B111 Gailtal Straße saniert, mit einer Investition von 390.000 Euro in den Gailtalzubringer, einer wichtigen Verkehrsverbindung. Darüber hinaus wird die Gailbrücke zwischen Oberschütt und Neuhaus an der Gail für 710.000 Euro saniert.
Die Stauseestraße in Stockenboi wurde bereits erfolgreich saniert, dafür wurden 295.000 Euro investiert. Und die L32 Stockenboier Straße ist nach zwei Monaten Bauzeit endlich wieder zweispurig freigegeben. Eine Großbaustelle, die bei der Unterflurtrasse St. Andrä auf der A2 geplant war, ruht hingegen während des Sommers.
Verkehrsbehinderungen und Umleitungen
<pNeben den großen Baustellen sind auch kleinere Grabungsarbeiten und Instandsetzungsmaßnahmen in Villach nicht zu übersehen. Für den „Ironman Austria Triathlon“ am 14. Juni werden beispielsweise die L 52 Rosegger Straße und die B 84 Faakersee Straße von 7 bis 17 Uhr gesperrt. Verkehrsbehinderungen sind zudem vom 9. bis 30. Juni im Kreuzungsbereich Millstätter Straße / St. Ruprechter-Platz / Pomonaweg zu erwarten. Hier wird der Seitenast des St. Ruprechter-Platz bis zum 12. Juni gesperrt und Umleitungen eingerichtet.
Außerdem laufen Grabungsarbeiten zum Breitbandausbau entlang der Gerbergasse, die vom 8. Juni bis 19. Juli Verkehrsbehinderungen mit sich bringen. Diese Arbeiten betreffen auch die Wasserversorgungsleitung entlang der Udinestraße. Hier wird bis zum 17. Juli eine Einbahnführung eingerichtet. Die Straßeninstandsetzungsarbeiten im Kreuzungsbereich Möltschacher Weg / Molzenfeldweg sind ebenfalls nicht zu übersehen – hier wird vom 15. Juni bis 17. Juli eine Umleitungsstrecke eingerichtet.
Die Grabungsarbeiten zur Herstellung der Fernwärmeversorgung entlang der Zeno-Goess-Straße ziehen sich bis zum 17. Juli hin. Auch im Mötschacher Weg und der St. Johanner Höhenstraße kann es bis 24. Juli zu möglichen Sperren kommen. Und nicht zu vergessen, die Absicherungsmaßnahmen für eine Wohnhausanlage im Bereich Paul-Jobst-Weg in Maria Gail, die bis zum 31. August dauern.
Insgesamt zeigt sich, dass Villach in diesem Sommer ein wahres Baustellenparadies ist. Von großen Straßenprojekten bis hin zu kleineren Instandhaltungsmaßnahmen wird fleißig gearbeitet, um die Infrastruktur der Region zu verbessern und die Lebensqualität der Bürger zu erhöhen. Wer also plant, in den nächsten Wochen durch Villach zu fahren, sollte sich auf einige Umleitungen und Verkehrsbehinderungen einstellen.
Für weitere Informationen über aktuelle Verkehrsmeldungen und Baustellen in Villach, besuchen Sie diese Seite.
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