In Villach tut sich was! Am 1. Juli eröffnet Dr. Eva-Maria Ornella ihre neue Kassenordination für Allgemeinmedizin sowie eine Wahlarztordination für Innere Medizin am Kassinsteig 2. Sie übernimmt die Räumlichkeiten und das bestehende Team von Dr. Christoph Achernig. Das klingt erst einmal nach einem ganz normalen Wechsel, doch hinter diesem Schritt steckt eine spannende Vision: „Zeit, Medizin neu zu denken“, lautet Ornellas Motto. Mit einem klaren Fokus auf Prävention und Gesundheitsförderung möchte sie auch das Bild von Arztbesuchen positiv beeinflussen. Das ist doch mal eine erfrischende Haltung!

Ein persönlicher Hintergrund prägt ihre Sichtweise als Ärztin: Dr. Ornella hat selbst lange an chronischer Migräne gelitten. Das hat sie nicht nur motiviert, sondern auch dazu geführt, dass sie sich in ihrer Praxis auf die Migräneabklärung spezialisiert. Neben Allgemeinmedizin bietet sie auch spezielle Behandlungen wie die Reizdarmabklärung, die Untersuchung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Ansätze zur Longevity an. Das klingt vielversprechend, vor allem für all jene, die schon unzählige Arztbesuche hinter sich haben und auf der Suche nach einer echten Lösung sind.

Die Praxis und ihre Philosophie

Die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für ihre Ordination war für Ornella eine echte Herausforderung. Der Immobilienmarkt in Villach ist angespannt, und sie musste kreative Lösungen finden, um ihre Vision in die Tat umzusetzen. Der Übergang für die bisherigen Patienten von Dr. Achernig soll dabei nahtlos erfolgen – eine wichtige Maßnahme, um die medizinische Betreuung ohne Unterbrechung fortzuführen. Die Ordination wird im „Walk-in-Prinzip“ geführt, was bedeutet, dass Kassenpatienten ohne Termin erscheinen können. Das könnte für manche eine Erleichterung darstellen, wenn der Arztbesuch spontan nötig wird.

Ein spannender Aspekt ihrer Arbeit ist auch das Diplom in Gender-Medizin, das Dr. Ornella erworben hat. Damit beschäftigt sie sich mit geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Gesundheitsversorgung. Das ist besonders relevant, wenn man bedenkt, dass Migräne nicht nur eine der häufigsten Kopfschmerzerkrankungen ist, sondern auch unterschiedlich bei Männern und Frauen auftreten kann. Zu den Behandlungsmöglichkeiten für Migräneattacken gibt es mittlerweile viele Ansätze, die von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und anderen Institutionen empfohlen werden.

Migration und Migräne: Ein heikles Thema

Die Behandlung von Migräne ist ein weites Feld. Neben der klassischen Schmerztherapie – etwa mit Triptanen oder rezeptfreien Schmerzmitteln wie Paracetamol und Ibuprofen – gibt es viele alternative Ansätze. Dazu zählen unter anderem Entspannungsmethoden, kognitive Verhaltenstherapie und sogar Akupunktur. Einige Studien haben gezeigt, dass auch Bewegungsprogramme und biofeedbackbasierte Therapien helfen können, Migräneattacken zu reduzieren. Dr. Ornella hat sich intensiv mit diesen Themen auseinandergesetzt und möchte ihren Patienten eine breite Palette an Behandlungsmöglichkeiten anbieten.

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Was die Prävention angeht, sind Betablocker, Antiepileptika und spezielle Antikörpermedikamente, die in den letzten Jahren entwickelt wurden, vielversprechende Optionen. Auch die Forschung zeigt, dass eine Kombination aus verschiedenen Behandlungsansätzen oft der Schlüssel zum Erfolg ist. Sie hat sich auch mit ihrem Bruder, Dr. Alexander Ornella, zusammengetan, um digitale Lernangebote zu entwickeln, die den Patienten helfen sollen, mehr über ihre Erkrankung zu erfahren.

Ein Blick in die Zukunft

Dr. Ornella ist also nicht nur Ärztin, sondern auch eine Gesundheitsaufklärerin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ihren Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten. Wer hätte gedacht, dass ein Arztbesuch so viel Potenzial zur Verbesserung hat? Für all jene, die an Migräne leiden oder einfach nur neugierig auf die neuen Ansätze in der Gesundheitsversorgung sind, könnte ihr neues Konzept eine spannende Option sein. Wir dürfen gespannt sein, wie sich ihre Ordination entwickeln wird!

Um mehr über die Migränebehandlung und die verschiedenen Therapiemöglichkeiten zu erfahren, können Interessierte die Informationsseiten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie oder die Österreichische Gesundheitsplattform besuchen.