Grubers in the City: Villachs neues Speiselokal startet durch
Im Herzen von Villach gibt es aufregende Neuigkeiten, die die gastronomische Landschaft der Stadt verändern werden. Ab Anfang Juli 2024 wird das ehemalige „Cotidiano“ unter einem neuen Namen, „Grubers in the City“, weitergeführt. Der Betreiber, Rechtsanwalt Harald Skrube, hat sich entschieden, die Zusammenarbeit mit dem Franchisegeber zu beenden, um dem Lokal eine eigenständige Identität zu verleihen. Diese Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Franchise-System in Deutschland immer mehr in Richtung reiner Frühstückslokale tendiert. Skrube möchte jedoch eine andere Richtung einschlagen und plant, das Lokal als vielseitiges Speiselokal zu positionieren.
Die Speisekarte wird sich also erweitern! Viele der beliebten Gerichte, die die Gäste bereits kennen, werden beibehalten, während neue klassische Speisen hinzukommen. Das Ziel? Ein ansprechendes Restaurant zu schaffen, in dem wirklich für jeden Geschmack etwas dabei ist. Man merkt, dass hier jemand am Werk ist, der das Potenzial der Gastronomie in Villach erkannt hat und die Bedürfnisse der Gäste ernst nimmt.
Eine behutsame Neuausrichtung
Harald Skrube hat betont, dass es keine großen Umbauten geben wird. Stattdessen plant er eine behutsame Weiterentwicklung des bestehenden Konzepts. Die vertraute Atmosphäre und die Gesichter des bestehenden Teams werden erhalten bleiben. Das „Grubers in the City“ soll ein Ort werden, an dem man sich wohlfühlt – ein bisschen wie nach Hause kommen. Einfach die Tür aufmachen, reinspazieren und in der gemütlichen Umgebung ein gutes Essen genießen. Und das alles ohne die strengen Vorgaben eines Franchise-Systems.
Dieser Schritt hin zur Eigenständigkeit ist nicht nur eine persönliche Entscheidung von Skrube, sondern auch eine Antwort auf die Veränderungen in der Gastronomie. Die Systemgastronomie in Deutschland hat in den letzten Jahren enorme Umsätze generiert. Im Jahr 2023 machte die Systemgastronomie rund 31 Milliarden Euro Umsatz, was beachtliche 37 % des Außerhausmarktes ausmachte. Das zeigt, wie wichtig es ist, sich als Gastronom von den großen Ketten abzugrenzen und ein individuelles Angebot zu schaffen, das den Bedürfnissen der Gäste gerecht wird.
Ein Blick in die Zukunft
Die Entscheidung, sich vom Franchise-System zu verabschieden, wird als eine Weiterentwicklung und nicht als ein Bruch betrachtet. Das Ziel ist klar: Die Gäste sollen ein Speiselokal erleben, das nicht nur lecker ist, sondern auch einladend und gemütlich. Die Kombination aus bewährten Rezepten und neuen, klassischen Speisen wird hoffentlich viele Villacher und Besucher anlocken. In einer Zeit, in der vegane und gesunde Ernährung immer mehr an Bedeutung gewinnen und über die Hälfte der Deutschen aktiv ihren Fleischkonsum reduzieren, ist es wichtig, darauf zu reagieren und ein abwechslungsreiches Menü anzubieten.
Das „Grubers in the City“ könnte also der neue Anlaufpunkt für alle sein, die gutes Essen in einer angenehmen Atmosphäre suchen – ein Ort, wo man auch mal einfach nur entspannen und die Zeit genießen kann. Es wird spannend zu sehen, wie sich das Lokal entwickeln wird und welche neuen Geschmäcker auf die Gäste warten. Wenn das alles so kommt, wie Harald Skrube es plant, könnte Villach bald ein weiteres gastronomisches Highlight haben.
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