Heute ist der 9.05.2026, und während die Sonne über Villach aufgeht, versammeln sich die freiwilligen und beruflichen Mitarbeiter des Roten Kreuzes zur jährlichen Versammlung. Ein Moment, der nicht nur den Austausch von Erfahrungen und Ideen fördert, sondern auch die Solidarität und den sozialen Gedanken des Roten Kreuzes unterstreicht. Bezirksstellenleiterin Christina Summerer hebt diese Werte in ihrer Ansprache besonders hervor und macht klar, wie wichtig das Engagement der rund 440 ehrenamtlichen Helfer, 104 beruflichen Mitarbeiter und 54 Zivildienstleistenden ist. Gemeinsam haben sie im letzten Jahr über 300.000 Arbeitsstunden geleistet – das ist eine enorme Leistung, die man nicht hoch genug schätzen kann.

Die Flotte des Roten Kreuzes in Villach besteht aus 47 Fahrzeugen, die zusammen fast 1,45 Millionen Kilometer zurücklegten. Das sind etwa 37 Erdumrundungen! Unglaublich, oder? In dieser Zeit wurden 44.148 Bürger transportiert, und 240 Patienten wurden mit dem Rettungshubschrauber geflogen. Die First Responder, diese mutigen Helfer, haben 268 Mal im ländlichen Bereich schnell reagiert und Hilfe geleistet. Das zeigt, wie wichtig die Präsenz und Einsatzbereitschaft des Roten Kreuzes für die Menschen in der Region ist.

Ehrenamtliche Arbeit im Fokus

Die Jugendgruppe mit 20 Kindern und Jugendlichen, die auf die Zukunft als Sanitäter vorbereitet wird, ist ein weiteres Beispiel für die nachhaltige Arbeit des Roten Kreuzes. Hier wird nicht nur das Wissen um Erste Hilfe, sondern auch der soziale Zusammenhalt gefördert. Die Gesundheits- und Sozialdienste des Roten Kreuzes haben fast 1.600 Klienten in rund 38.000 Stunden betreut – ein beeindruckender Einsatz für die Gemeinschaft.

Und es gibt noch mehr! In der Krisenintervention haben 27 Freiwillige in 168 Einsätzen Menschen in psychischen Ausnahmesituationen geholfen. Außerdem wurden 41 Personen mit über 7.300 warmen Mahlzeiten im Rahmen von „Essen auf Rädern“ versorgt. Es ist erstaunlich, was man alles bewegen kann, wenn man gemeinsam anpackt und sich gegenseitig unterstützt. Die breite Ausbildung bietet zudem 141 Kurse mit fast 12.000 Teilnehmern in Erster Hilfe und weiteren Fachgebieten an. Bildung ist der Schlüssel!

Wertschätzung für das Engagement

Ein großes Dankeschön geht an die mehr als 15.600 unterstützenden Mitglieder und 5.653 Blutspender, die finanzielle Unterstützung leisten. Ohne diese Menschen wäre die Arbeit des Roten Kreuzes nicht möglich. Aber der Einsatz der Ehrenamtlichen bleibt nicht unbemerkt. Sie sind Teil einer weltweiten humanitären Bewegung, die seit über 150 Jahren Menschen in Not hilft. Und das Engagement kann in vielen Bereichen geschehen: von der Seniorenbetreuung über die Hilfe nach Unfällen bis hin zur Katastrophenhilfe. Die Möglichkeiten sind vielfältig!

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Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zeigt, dass auch hierzulande die ehrenamtliche Arbeit unverzichtbar ist. Über 1,7 Millionen Bürger engagieren sich im Katastrophenschutz, die meisten davon ehrenamtlich. Diese Menschen finden in den verschiedensten Bereichen ihren Platz. Wer sich engagiert, hat oft die Möglichkeit, sich weiterzubilden, neue Fähigkeiten zu erlernen und sogar Verbandsleitungen zu wählen oder Ämter zu übernehmen. Dabei ist keine Vorerfahrung erforderlich – Schulungen werden angeboten!

In einer Zeit, in der demografische Veränderungen und Landflucht Herausforderungen darstellen, ist es umso wichtiger, die Wertschätzung für das Ehrenamt zu fördern. Die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. setzt sich dafür ein, dass die Leistungen der Ehrenamtlichen stärker anerkannt werden. Und das ist gut so! Denn es gibt nicht nur eine Menge zu lernen, sondern auch viele schöne Momente und Gemeinschaftserlebnisse, die das Ehrenamt so wertvoll machen.

Die Frage bleibt, wie wir das Ehrenamt weiter stärken können. Vielleicht ist es an der Zeit, noch mehr Menschen zu ermutigen, sich zu engagieren und aktiv zu werden. Denn letztlich profitieren wir alle von einem starken sozialen Netz, in dem jeder Einzelne zählt und seinen Beitrag leisten kann. In Villach wird dies durch das Rote Kreuz eindrucksvoll vorgelebt.