In einer beeindruckenden Initiative für nachhaltige Energie hat die ABRG (Abfallbehandlungs- und Recycling GmbH Kärnten) rund 4 Millionen Euro in den Bau eines Sonnenparks investiert. Dieser innovative Sonnenpark wird auf einer 40 Meter hohen Reststoffdeponie in Hohenthurn errichtet und wurde am 24. April offiziell eröffnet. Mit einer Gesamtfläche von sieben Hektar wird die Photovoltaikanlage in drei Bauphasen realisiert und wird im Endausbau eine Leistung von rund 5 Mwp erreichen. Die erste Ausbaustufe wird bereits jetzt Strom für mehrere hundert Haushalte erzeugen und über die nächsten 30 Jahre etwa 20.000 Tonnen CO2 einsparen. Der erzeugte Strom fließt direkt in den angrenzenden Industriestandort, was die lokale Wirtschaft weiter stärken soll. Dr. Thomas Werner, Geschäftsführer der ABRG, hebt die Bedeutung einer nachhaltigen Energieversorgung als regionale Aufgabe hervor. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie in dem Artikel auf MeinBezirk.

Erneuerbare Energien in Kärnten im Fokus

Der Sonnenpark in Hohenthurn ist nicht das einzige Zeichen für Kärntens Engagement in Bezug auf erneuerbare Energien. Im Jahr 2023 hat das Land Kärnten insgesamt 53 Millionen Euro an Förderungen für den Ausbau erneuerbarer Energien zugesichert, was einer Verdopplung des Fördervolumens im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Über 10.000 neue Photovoltaikanlagen wurden installiert, die zusammen eine Gesamtleistung von rund 83.658 kWp erreichen. Diese Anlagen decken den Stromverbrauch von etwa 23.900 Haushalten und sparen jährlich rund 13.000 Tonnen CO2 ein. Darüber hinaus wurden 3.819 PV-Stromspeicher gefördert, was ein weiteres Zeichen für den Fortschritt in diesem Bereich ist.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 150 bis 200 Millionen Euro durch diese Förderungen werden nicht nur bestehende Arbeitsplätze gesichert, sondern es wird auch prognostiziert, dass durch den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien in Kärnten zwischen 5.000 und 6.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten. Für 2024 sind hohe Direktförderungen angekündigt, und es wird eine digitale Förderabwicklung eingeführt, die den Prozess für zukünftige Projekte erheblich vereinfachen soll. Auch ein gesetzliches Beschleunigungs-Paket für Energieanlagen ist in Arbeit, um den Ausbau weiter voranzutreiben.

Nachhaltigkeit durch Recycling

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Photovoltaik ist die Lebensdauer der Module, die in der Regel zwischen 25 und 30 Jahren liegt. Die heutige Technologie ermöglicht es, dass viele der seit 2000 installierten Module weiterhin in Betrieb sind. Heutige Photovoltaikmodule werden häufig mit einer Leistungsgarantie von 30 Jahren verkauft. Um die Umweltbelastung weiter zu reduzieren, fallen Photovoltaikmodule unter das Elektro- und Elektronikgerätegesetz. Altgeräte können kostenfrei über öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger entsorgt werden, was den Recyclingprozess unterstützt.

Die Behandlung von Photovoltaikmodulen ist klar geregelt und unterscheidet zwischen kristallinen siliziumbasierten Modulen, die mehr als 95 % des Marktes ausmachen, und Dünnschichtmodulen. Kristalline Module werden in einem trockenmechanischen Verfahren aufbereitet, wobei Fraktionen wie Glas, Aluminium und Kunststoff recycelt werden. Die Recyclingquote für alte Photovoltaikmodule in Deutschland liegt bei beeindruckenden 92,4 %, was zeigt, dass die Branche gut für eine nachhaltige Zukunft aufgestellt ist. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des Umweltbundesamtes.

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kärnten mit Projekten wie dem Sonnenpark in Hohenthurn und umfassenden Förderprogrammen eine Vorreiterrolle im Bereich der erneuerbaren Energien einnimmt. Diese Entwicklungen sind nicht nur ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutz, sondern auch eine Chance zur Stärkung der regionalen Wirtschaft.