Am Donnerstagabend, dem 28. Mai 2026, kam es am malerischen Faaker See in Villach zu einem großen Einsatz, der die Anwesenden in Atem hielt. Gegen 18 Uhr wurde die Leitstelle Villach-Land alarmiert, nachdem am Ufer des Sees Gegenstände einer vermissten Person gefunden wurden. Sofort machten sich zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Wasserrettung auf den Weg, um nach der vermissten Person zu suchen. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Aktion aus der Luft, während am Boden mehrere Boote der Wasserrettung bereitstanden.
Die Lage vor Ort war angespannt. Um 19:25 Uhr waren bereits drei Boote im Einsatz, und die Taucher der Wasserrettung und der Berufsfeuerwehr Klagenfurt wechselten sich im Wasser ab. Anwohner und Badegäste wurden gebeten, den unteren Liegebereich zu verlassen und sich in den oberen Badebereich zu begeben. Diese Maßnahme sollte die Suche nicht weiter behindern. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war vor Ort, und die gesamte Situation ließ die Anwesenden unruhig werden.
Ein tragisches Ende
Um 20 Uhr, nach etwa 40 Minuten intensiver Suche, wurde die Leiche des Vermissten am Grund des Sees gefunden. Die traurige Nachricht wurde gegen 21 Uhr offiziell bestätigt. Der Vermisste war bereits seit einigen Tagen verschwunden, und es gab bereits Suchaufrufe im Internet. Die Wasserrettung vermutet, dass es sich um einen tragischen Badeunfall handeln könnte, doch zu den genauen Umständen des Todes liegen bislang keine Informationen vor.
Insgesamt waren zwölf Taucher der Österreichischen Wasserrettung sowie zwei Taucher der Berufsfeuerwehr Klagenfurt an der Flächensuche im Bereich des „Panorama Beach“ beteiligt. Dies ist bereits der fünfte Badeunfall in der aktuellen Badesaison in Kärnten. Die gesamte Suchaktion war ein eindrucksvolles Beispiel für das Engagement der Einsatzkräfte, die alles daransetzten, um die vermisste Person zu finden. Dennoch bleibt ein mulmiges Gefühl zurück, wenn man an die Risiken des Badens in Seen denkt, vor allem wenn man die Tragik solcher Ereignisse im Hinterkopf hat.
