Am 20. Mai 2026 ist ein echter Pionier von uns gegangen – Adolf „Adi“ Gojer sen. Er verstarb im Alter von 89 Jahren und hinterlässt eine beeindruckende Lebensgeschichte. Als Gründer des Entsorgungsunternehmens Gojer in Kohldorf bei Kühnsdorf hat er über 100 Mitarbeiter beschäftigt und war ein bedeutender Unterstützer von Vereinen und sozialen Projekten in Unterkärnten. Ein Mann, der sich für seine Region stark gemacht hat!

Gojer wurde am 7. März 1938 in Eberndorf geboren und wuchs in einer Landwirtsfamilie auf. Sein Weg begann im Alter von 18 Jahren, als er eine Stelle am landwirtschaftlichen Maschinenhof der Kärntner Landesregierung antrat. Im Jahr 1965 wagte er den Schritt in die Selbstständigkeit: Mit einem Traktor und einem Siloanhänger gründete er sein eigenes Unternehmen, das zunächst auf die Entsorgung von Fäkalabwässern spezialisiert war. Wer hätte gedacht, dass sich daraus ein florierendes Unternehmen mit über 60 Fahrzeugen entwickeln würde, die heute in ganz Kärnten im Einsatz sind?

Wachstum und Anerkennung

1973 stellte Gojer seinen ersten Mitarbeiter ein, was den Grundstein für das weitere Wachstum seines Unternehmens legte. Im Jahr 1988 wurde ihm der Titel „Kommerzialrat“ verliehen – eine wohlverdiente Auszeichnung für seine unternehmerischen Leistungen. Besonders bemerkenswert ist auch seine Ernennung zum ersten Honorarkonsul der Mongolei in Kärnten im Jahr 2007.

Landeshauptmann Fellner äußerte sein Mitgefühl und bezeichnete Gojer als außergewöhnlichen und visionären Unternehmer. In seiner Heimat hinterlässt er nicht nur ein Unternehmen, sondern auch ein Erbe des sozialen Engagements. Er war ein Mann, der die Bedeutung von Gemeinschaft und sozialer Verantwortung verstand und umsetzte. Der Verlust eines solchen Menschen ist für viele ein einschneidendes Ereignis.

Soziale Verantwortung im Mittelpunkt

Die Bedeutung von sozialem Unternehmertum wird in diesen Zeiten immer deutlicher. Soziale, ökologische und wirtschaftliche Herausforderungen sind zentrale Themen, die auch in der Region Unterkärnten nicht ignoriert werden können. Gojers Engagement für soziale Projekte ist ein Beispiel dafür, wie Unternehmerinnen einen positiven Einfluss auf ihre Gemeinschaft ausüben können.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

In einer Zeit, in der Themen wie Armut, Bildungsmangel und ökologische Herausforderungen verstärkt diskutiert werden, zeigt sich, dass der soziale Unternehmertum einen wertvollen Beitrag zur Lösung dieser Probleme leisten kann. Initiativen wie Fridays For Future und Black Lives Matter haben das Bewusstsein für diese Themen geschärft. Es besteht ein wachsendes Interesse an nachhaltigen Maßnahmen, die sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen betreffen.

Der Verlust von Adolf Gojer sen. erinnert uns daran, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen und sich für die Gemeinschaft einzusetzen. In der heutigen Zeit ist es entscheidend, dass Unternehmerinnen nicht nur auf Profitmaximierung achten, sondern auch soziale und ökologische Aspekte in ihre Aktivitäten integrieren.

Der Weg von Gojer zeigt, dass es möglich ist, unternehmerischen Erfolg mit sozialem Engagement zu verbinden. Sein Leben und Wirken sind ein inspirierendes Beispiel, das vielen als Ansporn dienen kann, selbst aktiv zu werden und sich für die Gesellschaft einzusetzen.

Weitere Informationen über seinen beeindruckenden Werdegang und die Auswirkungen seines Schaffens finden Sie beispielsweise bei MeinBezirk oder Krone.