In den letzten neun Jahren hat Ewald Velikogne, besser bekannt als der „Grillteufel“, die Lavanttaler mit seinen köstlichen Grillgerichten verwöhnt. Der 58-jährige gebürtige Wolfsberger startete 2014 mit einem mobilen Foodtruck und machte sich schnell einen Namen mit Grillhendl, Stelzen, Curry- und Bratwürsten sowie Pommes. Seine Leidenschaft für das Grillen und der Kontakt zu den Menschen waren für ihn stets von großer Bedeutung. Doch nun ist es an der Zeit, den Staffelstab weiterzugeben.

Ewald übergibt sein Geschäft in die Hände seines Schwiegersohns Raphael Wimmer und seiner Tochter Nadine Velikogne. Raphael, 28 Jahre alt und gelernter Einzelhandelskaufmann, hat sich intensiv auf die Übernahme vorbereitet. Ursprünglich aus Vorarlberg, hat er im Lavanttal nicht nur die Region, sondern auch die Grillkunst lieben gelernt. Ab sofort wird er die Geschäfte des „Grillteufels“ leiten und dabei einen besonderen Fokus auf Qualität und Kundenzufriedenheit legen.

Ein neuer Grillteufel übernimmt

Die Vorfreude auf die neue Ära beim „Grillteufel“ ist groß. Wimmer hat sich an die körperliche Arbeit und die Selbstständigkeit gewöhnt und freut sich auf den direkten Kontakt mit den Kunden. Er betont, dass das Fleisch weiterhin hauptsächlich von regionalen Anbietern stammt, was den Lavanttaler Grillgenuss noch authentischer macht. Ein kleines Highlight, auf das sich die Fans freuen können: Ab Juni wird es eine neue Käsesauce zu den „Stadionbadpommes“ geben. Das klingt doch nach einer tollen Ergänzung für die Karte!

Die Standorte bleiben unverändert, und der Grillteufel wird weiterhin regelmäßig auf dem Kastner Großmarkt in Wolfsberg anzutreffen sein – jeden Freitag. Auch für Geburtstagsfeiern oder Firmenfeiern kann der Grillteufel gebucht werden. Es ist schön zu sehen, dass die Tradition fortgeführt wird und die Kunden weiterhin in den Genuss der leckeren Grillgerichte kommen können.

Ein Blick zurück

Wenn man auf die letzten Jahre zurückblickt, wird deutlich, wie wichtig Ewald Velikogne für die Gemeinschaft war. Neben seiner Tätigkeit als Grillmeister hat er zahlreiche Charity-Aktionen organisiert, die großen Zuspruch fanden. Über 35.000 Euro sammelte er in den letzten sieben Jahren für krebskranke und bedürftige Kinder im Lavanttal. Die Spenden gingen direkt an betroffene Familien und fanden vor Weihnachten statt – ein schöner Gedanke, der zeigt, wie viel Herzblut im Grillteufel steckt.

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Doch nicht nur die Charity-Aktionen, auch die Auftritte bei Feuerwehrfesten und anderen lokalen Veranstaltungen haben das Bild des Grillteufels geprägt. In den letzten zwei Jahren war Ewald weniger auf Festen präsent, plant jedoch eine Rückkehr. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die nächsten Monate gestalten werden!

Grillen im Wandel der Zeit

Doch während der Grillteufel in der Region weiterhin für Freude sorgen wird, zeichnet sich auf dem Grillmarkt ein Wandel ab. Laut einer aktuellen Studie grillen 2023 21 % der Befragten weniger als in den Vorjahren. Unabhängig von Alter oder Geschlecht scheint das Grillen an Attraktivität zu verlieren. Hersteller und Handel stehen vor der Frage, ob das Thema Grillen seinen Zenit überschritten hat. Für den Grillteufel ist dies sicher eine Herausforderung, die er mit frischen Ideen und regionalen Produkten angehen wird.

Die Beliebtheit von Grillobjekten wie Fleisch, Gemüse und fleischlosen Alternativen bleibt jedoch hoch. Die Ansprüche der Verbraucher steigen – Preis, artgerechte Tierhaltung und Transparenz sind für viele entscheidende Faktoren beim Einkauf von Grillfleisch. In dieser Hinsicht wird der Grillteufel seinen Fokus auf regionale Produkte und Qualität beibehalten, was sicherlich auch künftig seine Kunden erfreuen wird.

Für alle, die mehr über den Grillteufel erfahren möchten, gibt es Informationen auf Facebook, Instagram oder über WhatsApp unter der Nummer 0650 7609160. Der Grillteufel bleibt uns also erhalten – und das ist doch einfach nur spannend!