Am 23. April 2026 verstarb Johanna Roscher, geborene Jesse, im Alter von 94 Jahren. Sie war eine geschätzte Gast- und Landwirtin, die den Sablatnighof in Eberndorf maßgeblich prägte. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Erich, der 1993 verstarb, baute sie den Familienbetrieb seit 1960 auf. Heute wird der Sablatnighof in zweiter Generation von ihrem Sohn Gerhard geführt, der die Tradition von Herzlichkeit, Gastfreundschaft und Bodenständigkeit fortsetzt.

Johanna Roscher war nicht nur eine engagierte Gastgeberin, sondern auch eine leidenschaftliche Köchin. Bis 2022 war sie aktiv in der Küche tätig und prägte den kulinarischen Stil des Hauses. Ihre Tochter Heide beschreibt das Gasthaus als einen Ort, an dem man gerne einkehrt. Dies zeigt sich auch in der gemütlichen Atmosphäre und dem guten Essen, für das der Landgasthof bekannt ist.

Ein Ort der Begegnung

Der Sablatnighof liegt direkt neben dem Naturschutzgebiet Sablatnigmoor, umgeben von Wald und Wiesen, was zur familiären Atmosphäre beiträgt. Die Pension bietet nicht nur kulinarische Genüsse, sondern auch Entspannung und Nähe zur Natur. „Das Haus wird als ein Gefühl beschrieben“, so die Familie Roscher, die sich stets auf Besuche freut.

Johanna Roscher hinterlässt ihre vier Kinder Hannelore, Heidi, Erich und Gerhard, sowie neun Enkelkinder und einen Urenkel. Auch ihre Geschwister Elisaeth und Georg mit Familien trauern um sie. Das Begräbnis findet am Montag um 14 Uhr in der Kirche Maria am Berg in Eberndorf statt. Zudem wird am 26. April um 18 Uhr ein gemeinsames Gebet in der Aufbahrungshalle in Eberndorf abgehalten.

Einblicke in die Gastronomiegeschichte

Die Geschichte des Sablatnighofs spiegelt die Tradition der Generationen-Gastronomie wider, wie sie auch im Hotel Schwarzer Adler in Tirol zu finden ist. Dort zeigt sich, dass über die Jahrhunderte viele Gasthäuser von Frauen nach dem Tod ihrer Männer weitergeführt wurden. Diese Traditionen werden oft bewahrt und dennoch zeitgemäß interpretiert. Der Schwarze Adler, der 1570 gegründet wurde, hat sich über die Jahre zu einem wichtigen Begegnungsort entwickelt und ist ein Beispiel für die enge Verbindung von Gastronomie und Region.

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Johanna Roschers Erbe wird nicht nur in den Gerichten des Sablatnighofs weiterleben, sondern auch in der herzlichen Gastfreundschaft, die sie und ihre Familie über Jahrzehnte hinweg gepflegt haben. Ihr Lebenswerk bleibt ein wichtiger Teil der lokalen Gastronomie und wird von der nächsten Generation fortgeführt.