In Völkermarkt tut sich was! Das Familienunternehmen Mochoritsch aus Griffen hat eine spannende Initiative gestartet, um die nachhaltige Energieversorgung voranzutreiben. Mit der Errichtung einer Photovoltaik-Carportanlage bei der Griffen-Rast wird ein weiterer Schritt in Richtung umweltfreundlicher Energieversorgung gemacht. Das Projekt trägt den Namen „Mocho Energy“ und wird mit einer Investitionssumme von rund 600.000 Euro realisiert. Besonders erfreulich: Das Energiereferat des Landes Kärnten hat eine Förderung von 100.000 Euro zugesagt. Die Übergabe dieser Förderzusage erfolgte durch Energielandesrat Sebastian Schuschnig, der sich zusammen mit den Geschäftsführern Hannes und Josef Jernej über dieses zukunftsweisende Projekt freute.

Die geplante Photovoltaikanlage hat eine beeindruckende Leistung von 200 kWp und wird rund 70 Stellplätze bieten. Die Inbetriebnahme der Carportanlage ist für Anfang 2026 vorgesehen. Ziel ist es, den Parkplatz als „Grüne Oase“ weiterzuentwickeln. Darüber hinaus wird die Carportanlage eine sinnvolle Ergänzung zur bestehenden PV-Anlage mit 159,9 kWp auf dem Dach der Griffen-Rast darstellen. Für diese Dach-PV-Anlage wurden 170.067 Euro investiert, wobei das Land Kärnten hier mit 29.422 Euro unterstützt hat. Das langfristige Ziel von Mochoritsch ist die vollständige Deckung des Eigenstrombedarfs, was nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll ist.

Wachstum der Energiewende in Kärnten

Schuschnig betont die Bedeutung des Photovoltaik-Ausbaus für die Energiewende in Kärnten. Es ist klar, dass solche Projekte nicht nur der Umwelt, sondern auch der Stärkung des Wirtschaftsstandorts dienen. Mochoritsch arbeitet zudem mit mehreren Betrieben aus dem Lavanttal zusammen, darunter die Silver Star Stahlbau GmbH, um dieses Projekt erfolgreich umzusetzen. Die Zusammenarbeit lokaler Unternehmen ist ein weiterer Beweis für das Engagement der Region, die Energiewende zu fördern und die Wirtschaft zu stärken.

Ein besonderer Aspekt der Förderung ist, dass die Projekte nicht nur im städtischen Raum, sondern auch in ländlichen Gebieten wie Kärnten von Bedeutung sind. In verschiedenen Städten Deutschlands gibt es unterschiedliche Fördermöglichkeiten für Photovoltaikanlagen. So erhält man beispielsweise in Frankfurt am Main eine Förderhöhe von 20 % (max. 100.000 €) für Maßnahmen im Stadtgebiet, während in Stuttgart private Antragsteller 350 € pro kWp (max. 50.000 €) erhalten können. Diese unterschiedlichen Modelle zeigen, wie wichtig es ist, die Energiewende flächendeckend voranzutreiben.

Die Entwicklungen in Kärnten und die zahlreichen Fördermöglichkeiten in Deutschland verdeutlichen die Bemühungen um eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Initiativen weiter entfalten werden und welche neuen Perspektiven sich für die Region und die Menschen hier bieten. Mit Projekten wie „Mocho Energy“ setzen wir einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.

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