In Bleiburg/Pliberk tut sich was! Am 27. Mai besuchte Gesundheitslandesrätin Beate Prettner (SPÖ) die Baustelle der neuen Primärversorgungseinheit (PVE) am 10.-Oktober-Platz 40. Diese Einrichtung ist ein echter Lichtblick für die Gesundheitsversorgung in der Region. Der Umbau der ehemaligen „Kik“-Räumlichkeiten erstreckt sich über etwa 500 Quadratmeter und umfasst Ordinations-, Behandlungs- und Therapieräume sowie Warte- und Laborbereiche. Der Innenausbau befindet sich nun in der finalen Phase, und das Projekt liegt – so viel sei gesagt – voll im Zeitplan. Die PVE soll im Oktober ihren Betrieb aufnehmen und wird von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr geöffnet sein, also satte 60 Stunden pro Woche.
Die PVE wird ein breites Spektrum an medizinischen Leistungen anbieten. Dazu zählen unter anderem Physiotherapie, Ergotherapie, Diätologie sowie Klinische Psychologie/Psychotherapie und Sozialarbeit. Ein echter Rundum-Service für die Bürger! Das Team wird aus verschiedensten Gesundheitsberufen bestehen, darunter Allgemeinmediziner, Gesundheits- und Krankenpfleger, sowie Ordinationsassistenten. Die Diakonie de la Tour sucht zurzeit dringend nach Personal – konkret werden zwei Allgemeinmediziner, zwei Gesundheits- und Krankenpfleger sowie zwei Ordinationsassistenten in Vollzeit gesucht. Und wer Teilzeitmodelle bevorzugt, hat auch die Möglichkeit, sich zu bewerben.
Die Bedeutung der PVE für die Region
Der Bürgermeister von Bleiburg, Daniel Wrießnig (ÖVP), äußerte sich stolz über die Entscheidung der Diakonie, die PVE in seiner Gemeinde einzurichten. Er betonte die Wichtigkeit dieser Einrichtung für die Gesundheitsversorgung und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region. Dafür wird die Diakonie ganze zwei Millionen Euro investieren, während der Kärntner Gesundheitsfonds bereits 180.000 Euro bereitgestellt hat. Auch EU-Fördermittel in Höhe von über 700.000 Euro wurden akquiriert, um dieses Projekt zu unterstützen.
Maximilian Miggitsch, der stellvertretende Leiter der ÖGK-Landesstelle, hob die Bedeutung moderner Versorgungsformen hervor, die in unmittelbarer Nähe zu den Menschen angeboten werden. Das ist besonders wichtig, denn die Gesundheitsversorgung soll für alle zugänglich sein. Die PVE wird auch das innovative „Social Prescribing“-Konzept einführen, welches medizinische und soziale Angebote verknüpft – eine spannende Entwicklung, die den ganzheitlichen Ansatz der Gesundheitsversorgung stärkt.
Die Bauarbeiten selbst laufen seit etwa zwei Monaten und haben bereits viele Interessierte zu einer „Bau-Visite“ angelockt. Bei dieser Gelegenheit wurde der aktuelle Baufortschritt gezeigt. Die hohe bauliche und organisatorische Komplexität wurde von Gesundheitslandesrätin Beate Prettner betont – es ist nicht nur ein einfacher Umbau, sondern ein Projekt, das neue Maßstäbe setzen könnte.
Bleiburg kann sich also auf eine moderne und umfassende Gesundheitsversorgung freuen, die bald zur Realität wird. Die Vorfreude ist spürbar und die Erwartungen hoch. Wir sind gespannt, wie sich die Situation weiterentwickelt und welche positiven Effekte die PVE für die Gemeinde und die umliegenden Regionen mit sich bringen wird. Diese Initiative ist mehr als nur ein Bauprojekt – sie ist ein Versprechen auf bessere Gesundheitsversorgung!
