Der Interkommunale Gewerbepark (IGP) Süd bei der Autobahnauffahrt Völkermarkt Ost erfreut sich eines stetigen Wachstums. Ein Beispiel dafür ist die Investition von Christoph Jandl aus Klein St. Veit, der rund 1,2 Millionen Euro in seinen neuen Firmenstandort „Elektro 365“ steckt. Zuvor betrieb Jandl ein Lager im Gewerbepark Poggersdorf, hat jedoch nun ein 4000 Quadratmeter großes Gewerbegrundstück im IGP Süd erworben, das er im Vorjahr gekauft hat. Der Baustart für die 1000 Quadratmeter große Lager-, Büro- und Montagehalle war im Sommer 2025, und die Fertigstellung der Halle sowie der Außenanlagen ist bis Juni 2026 geplant.

Jandl legt großen Wert auf die Zusammenarbeit mit regionalen Firmen und möchte mit seinem Betrieb in Völkermarkt bleiben, um in der Region zu investieren. Sein Unternehmen hat sich auf Photovoltaik-Anlagen, Stromspeicherlösungen und Ladestationen für Elektroautos spezialisiert. Christoph Jandl, 38 Jahre alt und Absolvent der HTL Wolfsberg, hat seine Ausbildung als Elektriker bei „EVA“ in Griffen begonnen. Seit seiner Selbstständigkeit im Jahr 2016 wächst sein Unternehmen kontinuierlich. Aktuell beschäftigt er fünf Mitarbeiter, plant jedoch, bei einer guten wirtschaftlichen Lage auf zehn bis 15 Mitarbeiter zu erweitern.

Wachsender Bedarf an erneuerbaren Energien

Mit einem klaren Fokus auf E-Mobilität in Kombination mit Photovoltaik-Anlagen sichert sich Jandl eine solide Auftragslage für das Jahr. Die Investitionskosten für Haushalte in erneuerbare Energien variieren und hängen vom individuellen Jahresstromverbrauch ab. Zudem gibt es zahlreiche Förderungsmöglichkeiten, die potenzielle Kunden in Anspruch nehmen können. Der Trend zur E-Mobilität und die damit verbundene Nachfrage nach nachhaltigen Energiequellen haben die Branche in den letzten Jahren beflügelt.

Die Bedeutung erneuerbarer Energien beschränkt sich nicht nur auf Völkermarkt. Eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung zeigt, dass deutsche Städte und Landkreise ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien bis 2033 von 5,5 auf 12,4 Milliarden Euro jährlich mehr als verdoppeln können. Besonders ländliche Regionen profitieren von lokaler Energieerzeugung, was zu höheren Steuereinnahmen, neuen Arbeitsplätzen und Unternehmensgewinnen führt. In Vorreiter-Regionen ist bis zu zehn Prozent des Wirtschaftswachstums der letzten zehn Jahre auf den Ausbau der Grünstrom-Infrastruktur zurückzuführen.

Chancen für die Region

Die Entwicklung von erneuerbaren Energien bietet nicht nur ökologische Vorteile, sondern auch bedeutende wirtschaftliche Chancen. Im Jahr 2023 erzeugten Wind- und Solarenergie bundesweit eine direkte Wertschöpfung von zehn Milliarden Euro und schufen rund 51.000 Vollzeitarbeitsplätze. Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird empfohlen, um regionale wirtschaftliche Möglichkeiten besser auszuschöpfen und die Abhängigkeit von Energiekrisen zu verringern. In diesem Zusammenhang sind die Empfehlungen an Bund und Länder, die Rahmenbedingungen zu verbessern und finanzielle Beteiligungsmodelle zu fördern, von großer Bedeutung.

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Die Investition von Christoph Jandl in Völkermarkt ist somit Teil eines größeren Trends, der nicht nur die lokale Wirtschaft stärkt, sondern auch einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leistet. Der IGP Süd bietet die perfekte Plattform für Unternehmen, die in die Zukunft der erneuerbaren Energien investieren möchten. Jandls Vorhaben ist ein positives Beispiel für die Entwicklung einer Region, die sich aktiv um eine nachhaltige und wirtschaftlich starke Zukunft bemüht. Für weitere Informationen zu diesem Thema, besuchen Sie die Kleine Zeitung und die IÖW.