Heute ist der 9.07.2026 und wir haben einen ganz besonderen Bericht aus Wolfsberg für euch. Cornelia Knapp, 31 Jahre alt, hat ihre Ausbildung zur Bergretterin bei der Bergrettung St. Andrä erfolgreich abgeschlossen. Ein echter Grund zur Freude, oder? Ihre Reise in die Welt der Bergrettung begann im Oktober 2021, als sie sich ehrenamtlich engagierte. Und was für ein Engagement das ist! Cornelia hat nicht nur die Rolle der BRIS-Redakteurin übernommen, sondern kümmert sich auch um Öffentlichkeitsarbeit und ist stellvertretende Ortsstellenleiterin. Dazu kommt noch die Ausbildung zum „Peer in der Bergrettung“. Das sind viele Hüte, die sie trägt!

Der Anstoß zu ihrem Abenteuer kam durch einen Freund ihres Bruders. Man könnte sagen, dass die Berge sie gerufen haben. Zunächst gab es jedoch Zweifel – fehlende Qualifikationen und das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Doch diese Bedenken wurden schnell ausgeräumt. Klettern kann man schließlich lernen! Und das hat sie auch. Denn die Ausbildung zur Bergretterin fordert viel Einsatz und Durchhaltevermögen. Im ersten Jahr sind Eignungsprüfungen im Fels- und Skibereich zu meistern. Man muss bereit sein, über die eigenen Grenzen hinauszuwachsen.

Die Ausbildung im Detail

Die Ausbildung selbst ist in mehrere Module unterteilt: Felskurs 1 und 2, Winter- und Gletscherkurs, ein Wochenende im Eisfallkurs und ein GPS-Trainingstag. Das klingt nach einer Menge Spaß, oder? Monatliche Trainingsabende in der Ortsstelle sind ein fester Bestandteil – da wird Seiltechnik geübt, Erste Hilfe aufgefrischt und es gibt Orientierungstrainings sowie Übungstouren und Einsätze. Besonders in Erinnerung bleiben ihr die Bergetechniken beim ersten Felskurs und eine spontane Einsatzübung im Winterkurs. Ein echter Nervenkitzel!

Und dann war da der Gletscherkurs am Großvenediger – ein Höhepunkt, bei dem sie all das Gelernte endlich anwenden konnte. Ein Gefühl von Stolz und Erfüllung, das kann man sich gut vorstellen. Letztendlich hat Cornelia die Ausbildung mit den letzten theoretischen und praktischen Prüfungen abgeschlossen. Ein riesen Erfolg! Und sie hat einen klaren Appell an alle Interessierten: Wenn du gerne in den Bergen bist, gut klettern und skifahren kannst oder bereit bist, dich zu verbessern und Zeit für die Gemeinschaft zu investieren, dann melde dich bei der Bergrettung!

Ein Blick auf die Bergrettung

Die Bergrettung spielt eine wichtige Rolle in der Alpenregion. Sie sorgt dafür, dass Menschen in Notlagen schnell und professionell geholfen wird. Die Mitglieder sind oft ehrenamtlich tätig und bringen viel Zeit und Leidenschaft für das, was sie tun. In einer Region, wo die Natur gleichzeitig ein Spielplatz und eine Herausforderung ist, ist dies von unschätzbarem Wert. Die Ausbildung ist nicht nur ein physischer, sondern auch ein mentaler Test. Teamarbeit, Schnelligkeit und Entscheidungsfähigkeit sind gefragt. Cornelia ist ein Beispiel dafür, wie man mit Mut und Entschlossenheit seine Träume verwirklichen kann.

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Setzt man sich mit Herausforderungen auseinander, wird man oft belohnt – in Cornelias Fall mit einer erfüllenden Aufgabe, die nicht nur ihr Leben bereichert, sondern auch das ihrer Mitmenschen. Es ist inspirierend zu sehen, wie jemand seine Ängste überwindet und andere dazu ermutigt, sich ebenfalls einzubringen. Wenn das kein Ansporn ist, dann weiß ich auch nicht!

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