Am 22. April 2026 wurde im Gasthof Deutscher in Wolfsberg ein ganz besonderes Event gefeiert: „Marco & Wolfgang im Gasthof Deutscher“. Im Rahmen dieser Veranstaltung ehrte die WK-Bezirksstelle Wolfsberg insgesamt 42 Mitgliedsbetriebe aus dem Unteren Lavanttal für ihr gelebtes Unternehmertum. In Summe bringen diese Unternehmen stolze 885 Jahre Erfahrung und Tradition in die Region ein.

Besonders hervorzuheben ist die Familie Meyer aus St. Andrä, die auf eine beeindruckende 100-jährige Unternehmensgeschichte zurückblicken kann. Ursprünglich als Sattlerei und Riemerei gegründet, hat sich das Unternehmen zu einem modernen Raumausstattungsbetrieb entwickelt. Dies zeigt, wie wichtig Anpassungsfähigkeit und Innovation in der heutigen Geschäftswelt sind.

Tradition trifft Innovation

Ein weiteres Beispiel für erfolgreiche Unternehmensentwicklung ist die I. & H. Mahkovec GmbH, die 1965 gegründet wurde. Das Unternehmen hat sich vom Elektrofachhandel zu einem vielseitigen Elektrotechnik-Unternehmen gewandelt. Ihr Angebot umfasst Elektroinstallation, Gebäudetechnik, Smart Home und erneuerbare Energien. Aktuell bilden sie 30 Lehrlinge aus, was zeigt, wie sehr ihnen die Förderung junger Talente am Herzen liegt.

Das Holzbau-Familienunternehmen Roscher blickt auf über 40 Jahre Tradition zurück und legt großen Wert auf Qualität, Zusammenhalt und Weiterbildung. Diese Werte sind essenziell für den langfristigen Erfolg und die Attraktivität der Betriebe in der Region.

WK-Vizepräsidentin Astrid Legner betonte in ihrer Rede die Schlüsselrolle der Unternehmen für die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Ausbildung von Lehrlingen. Die AREA Süd bietet zudem vielversprechende Wachstumsperspektiven, die den Betrieben helfen, sich weiterzuentwickeln und zu wachsen. Auch Bezirksobmann Gerhard Oswald unterstrich, dass die Unternehmen in der Region Tradition und Innovation verbinden und somit entscheidend zum Wohlstand im Bezirk beitragen.

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Bürokratie als Herausforderung

Trotz der positiven Entwicklungen gibt es auch Herausforderungen, insbesondere für kleine Betriebe. Ein aktueller Bericht thematisiert die Bürokratiebelastungen, die vor allem Ein-Personen-Unternehmen (EPU) stark zusetzen. Diese bürokratischen Hürden können die Flexibilität und Innovationskraft der kleinen Unternehmen einschränken und sollten daher dringend angegangen werden.

Die Veranstaltung im Gasthof Deutscher war nicht nur eine Würdigung des gelebten Unternehmertums, sondern auch ein wertvoller Austausch über die Herausforderungen und Chancen, die die Wirtschaft in der Region prägen. Der Zusammenhalt und die Unterstützung unter den Betrieben sowie die Anerkennung durch die Wirtschaftskammer sind fundamentales Kapital für die Zukunft des Unteren Lavanttals.

Für detaillierte Informationen zu den einzelnen Unternehmen und ihrer Entwicklung können Sie den vollständigen Artikel auf MeinBezirk nachlesen.