Im Lavanttal, wo die Berge majestätisch in den Himmel ragen und die Luft frisch und klar ist, hat sich in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Veränderung in den Gastronomiebetrieben eingeschlichen: die Kartenzahlung. Eine Umfrage von MeinBezirk in drei beliebten Lokalen zeigt, dass diese Zahlungsmethode zunehmend zur Normalität wird. Die Betriebe „El Camino“ in St. Andrä, „Seelenfutter“ und das Tee Café in Wolfsberg bieten ihren Gästen die Möglichkeit, sowohl bar als auch mit Karte zu zahlen. Und obwohl die Kartenzahlung in allen drei Betrieben als selbstverständlich angesehen wird, bleibt Bargeld für viele Gäste und Betriebe weiterhin wichtig – eine interessante Mischung aus Tradition und Moderne!

Besonders in den Lokalen „El Camino“ und dem Tee Café wird oft bar bezahlt. Im „Seelenfutter“ ist es ähnlich, wo die Barzahlung überwiegt. Ein Punkt, der von den Inhabern deutlich beobachtet wurde, ist die Tatsache, dass bei Kartenzahlungen häufig weniger Trinkgeld gegeben wird. Yusuf Akbulut, Inhaber von „El Camino“, und seine Mitarbeiterin Edith Zurawski haben dies festgestellt. Trotz dieser Beobachtungen sind sich alle drei Betriebe einig, dass Trinkgeld unabhängig von der Zahlungsart gegeben werden sollte. Und das ist auch wichtig, denn Trinkgeld ist nicht nur eine nette Geste, sondern zeigt auch, dass der Kunde mit dem Service zufrieden ist.

Die Bedeutung von Trinkgeld im Wandel

Trinkgeld ist in der Gastronomie, aber auch in anderen Dienstleistungsbereichen wie Friseursalons und Taxigewerbe üblich. Kunden schätzen guten Service und belohnen diesen oft mit einem kleinen Extra. In Deutschland, wie auch hier im Lavanttal, wünschen sich immer mehr Kunden die Möglichkeit, auch bargeldlos Trinkgeld zu geben. Das stellt für viele Gastronomiebetriebe eine neue Herausforderung dar. PAYONE, ein Anbieter für Kartenzahlungen, bietet beispielsweise Kartenterminals mit Trinkgeldfunktion an, die keine zusätzliche Softwareinstallation benötigen. So können Gäste direkt am Terminal einen Trinkgeldbetrag eingeben und das Personal profitiert davon.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Trinkgeld bei Kartenzahlungen gehandhabt werden kann. Entweder wird es als Gesamtsumme zusammen mit dem Rechnungsbetrag bezahlt oder als separater Betrag eingegeben. Eine ordnungsgemäße Dokumentation ist entscheidend, um die steuerliche Anerkennung des Trinkgelds zu gewährleisten. Trinkgelder sind steuerfrei, solange sie freiwillig gegeben werden und die persönliche Beziehung zwischen dem Service-Personal und dem Kunden gegeben ist. Komplex wird es, wenn Trinkgelder in Gemeinschaftstöpfen gesammelt werden – hier muss genau darauf geachtet werden, unter welchen Bedingungen diese versteuert werden müssen.

Ein Blick in die Zukunft

Die Gastronomiebetriebe im Lavanttal sind sich einig: bargeldloses Bezahlen wird weiter an Bedeutung gewinnen. Akbulut rechnet mit einem Anstieg der Kartenzahlungen, während das Tee Café Bargeld weiterhin als wichtig erachtet. Besonders die jüngeren Gäste nutzen häufiger ihre Karten, während ältere Kunden tendenziell auf Bargeld zurückgreifen. Das zeigt, wie vielfältig die Zahlungsmethoden sind und wie sie sich an die Bedürfnisse der Gäste anpassen. In jedem Fall bleibt zu hoffen, dass die Gastronomie auch weiterhin ein Ort bleibt, an dem guter Service und ein freundliches Miteinander an erster Stelle stehen – egal, ob mit Bargeld oder Karte bezahlt wird. Die Zukunft des Trinkgelds wird spannend, und wir dürfen gespannt sein, wie sich dieser Trend weiterentwickelt!

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