Die Stadt Klagenfurt steht vor einer spannenden künstlerischen Herausforderung. Es könnte sein, dass die finanziellen Mittel für die Stipendien der Stadtschreiberin und Stadttänzerin nicht aus eigenen Kräften aufgebracht werden können. Doch es gibt Hoffnung: VADA, eine Organisation, die im Vorjahr das Jugendstiltheater im Goethepark als temporäres Hallenbad zur Verfügung stellte, unterstützt die Stadt erneut. Das ist doch schon mal ein positives Zeichen!

Im Mai und Juni 2026 wird der Jugendstil-Pavillon zur Residenz für die Stadtkünstlerin Veronique Homann. Ihre Bewerbung war bis zum 20. April 2026 offen, und nun ist sie die auserwählte Künstlerin. Interessanterweise wurde Homann 1990 in Österreich geboren, ist jedoch keine österreichische Künstlerin im klassischen Sinne. Ihre kreative Arbeit dreht sich um das Finden und Füllen von Lücken – eine innovative Praxis, die sie „Lückologie“ nennt. Ihre Texte sind in verschiedenen Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht worden, darunter auch Einzelpublikationen wie „Sid Wischi Waschi“ (2021) und „Ave Paria“ (2024).

Ein kreativer Raum

Homann führt zudem seit 2016 ihren eigenen Verlag namens „Plackscheißerei“. Ihre künstlerische Reise führte sie bereits zu Residenzen in Schweden (2022), Frankreich (2023) und Portugal (2025). Nun lebt sie wieder in Vorarlberg, der Region, in der sie geboren und aufgewachsen ist. Die offizielle Eröffnung ihres Schreibateliers im Jugendstiltheater ist für den 18. Mai 2026 angesetzt, und die Besucher dürfen sich auf eine Begrüßung durch Kulturreferent Franz Petritz, Kulturamtsleiter Alexander Gerdanovits und Vertreter*innen des Landes Kärnten freuen.

Während ihrer Residenz wird Homann nicht nur kreativ tätig sein, sondern auch Briefaufträge entgegennehmen und Unterstützung beim Verfassen von Texten anbieten. Die Schreibstube hat vom 19. bis 22. Mai 2026 täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet und wird am 30. Mai 2026 im Rahmen des Pride Village ganztägig zugänglich sein. Eine spannende Gelegenheit für alle, die an kreativer Literatur interessiert sind!

Ein Abschluss mit Bedeutung

Das Projekt, das eine Kooperation von VADA, Leto literature/Jahr der Literatur 2026 und Salon Inge darstellt, findet seinen Höhepunkt mit einer Abschlussveranstaltung am 27. Juni 2026 im Rahmen des Salon Inge, Teil der Tage der deutschsprachigen Literatur. Hier werden anonymisierte Briefe präsentiert, die die Vielfalt und Kraft des Schreibens im Dialog zeigen. Das klingt nach einem sehr bewegenden Moment und einem tollen Abschluss für diese kreative Reise.

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Die Vorfreude auf die Eröffnung des Schreibateliers ist groß. Klagenfurt bereitet sich vor, viele Schriftstellende und Kunstinteressierte anzuziehen, die Homann während ihrer Residenz unterstützen und inspirieren wollen. Man darf gespannt sein, welche Geschichten und Texte in den nächsten Wochen aus dieser kreativen Schaffensphase hervorgehen werden. Und die Stadt? Sie zeigt sich wieder einmal als Ort, der Kunst und Kultur lebt und fördert.

Für weitere Informationen zu diesem spannenden Projekt kann die vollständige Quelle hier aufgerufen werden.