Klagenfurt gibt grünes Licht für den Bau der Ostspange
Heute ist der 15.07.2026 und in Klagenfurt gibt es spannende Neuigkeiten: Die Stadt hat grünes Licht für den Bau der Ostspange gegeben! Ein Rechtsgutachten hat bestätigt, dass Klagenfurt vertraglich zur Errichtung dieses wichtigen Infrastrukturprojekts verpflichtet ist. Wirtschaftsstadtrat Julian Geier hat jüngst darüber informiert und dabei betont, dass die Ostspange nicht nur ein weiteres Bauprojekt ist, sondern ein echter Wirtschaftsimpuls für die Region darstellen soll.
Seit etwa 15 Jahren arbeitet Klagenfurt an der Ostspange. In dieser Zeit wurden Grundstücke angekauft und das Vorhaben wurde mehrmals im Stadtsenat behandelt. Trotz dieser langen Planungsphase gab es im März Bestrebungen seitens der FSP und SPÖ, aufgrund der angespannten Budgetsituation aus dem Vertrag mit dem Land Kärnten auszusteigen. Geier warnte Bürgermeister Scheider und SPÖ-Rabitsch eindringlich vor einem solchen Schritt und verwies auf die möglichen Kosten, die die FSP und SPÖ nun selbst tragen müssen. Das Gutachten ist für Geier eine klare Bestätigung des Projekts.
Ein Projekt mit vielen Facetten
Die Ostspange soll die B70 Völkermarkter Straße entlasten, die Verkehrssicherheit erhöhen und die Erschließung des Gewerbegebiets Klagenfurt Ost verbessern. Die Planungen sind schon seit den 2000er-Jahren im Gange, und von 2005 bis 2024 wurden verschiedene Machbarkeitsuntersuchungen und Analysen angestellt. Dabei ist aufgefallen, dass die Verkehrszahlen zwar jährlich steigen, im Projektgebiet jedoch seit 2009 keine nennenswerte Zunahme festgestellt wurde. Hier hat der Kärntner Landesrechnungshof sogar empfohlen, eine erneute Kosten-Nutzen-Untersuchung durchzuführen.
Das Projekt selbst umfasst eine 2.337 Meter lange Ostspange mit zwei Fahrstreifen. Geplant ist auch ein neuer zweistreifiger Kreisverkehr an der Kreuzung B70 Packer Straße und B92 Görtschitztal Straße, um den Verkehrsfluss weiter zu verbessern. Zudem sind verschiedene Umweltmaßnahmen vorgesehen: dazu zählen die Erneuerung der Unterführung des Schülerwegs, der Bau einer Lärmschutzwand, eine Orientierungsbrücke für Fledermäuse und ein Amphibiendurchlass.
Ein Zeitrahmen und die Kosten
Die Bauzeit ist für den Zeitraum von Juli 2026 bis September 2028 angesetzt, was insgesamt 27 Monate in Anspruch nehmen wird. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 32,47 Millionen Euro brutto. Der Landesrechnungshof hat zudem die Baukosten korrigiert und empfiehlt, die Mengenermittlungen und Ausschreibungskorrekturen zu überprüfen.
Wie es aussieht, wird die Ostspange nicht nur den Verkehr in Klagenfurt verbessern, sondern auch den Wirtschaftsstandort stärken und neue Betriebsansiedlungen ermöglichen. Die Vorfreude auf dieses Projekt ist spürbar, und viele hoffen, dass es endlich vorangeht. Vielleicht bringt die Ostspange ein bisschen frischen Wind in die Region!
Für weitere Informationen zu diesem Thema kann die Quelle unter hier aufgerufen werden.
Interessierte können auch die Details des Projekts auf der Webseite des Kärntner Landesrechnungshofs nachlesen: hier.
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