Die Polizei in Kärnten hat Alarm geschlagen. Es gibt neue Fake-Shops im Internet, die es auf die gutgläubigen Online-Shopper abgesehen haben. Zwei Kärntner sind bereits Opfer dieser Betrüger geworden und haben dabei ordentlich Geld verloren. Das ist echt bitter, vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich um alltägliche Dinge wie Holzpellets und ein E-Bike handelt.

Am 22. September wurde einem 30-jährigen Mann aus Klagenfurt-Land die Website „cashandel.shop“ angezeigt, die Holzpellets anbot. Naiv wie er war, gab er seine persönlichen und Kreditkartendaten ein, nur um dann festzustellen, dass er keine Bestellbestätigung erhielt und den Händler nicht kontaktieren konnte. Das hat ihn mehrere hundert Euro gekostet. Ein klassischer Fall von Online-Betrug!

Online-Betrug in Villach

Nur einen Tag später geschah das Gleiche einer 41-jährigen Frau aus Villach Land. Sie wollte sich über einen Online-Shop ein E-Bike zulegen und zahlte dafür über tausend Euro per Online-Banking auf ein deutsches Konto. Auch hier stellte sich der Kauf als Betrug heraus. Wie frustrierend! Die Polizei appelliert daher eindringlich an die Öffentlichkeit, beim Online-Einkauf Vorsicht walten zu lassen.

Auf der Website des Bundeskriminalamtes finden sich hilfreiche Tipps zur Erkennung von betrügerischen Online-Shops. Es ist wirklich wichtig, sich vor solchen Machenschaften zu schützen. Schaut man sich die Entwicklungen im Online-Handel an, wird deutlich, dass das Problem kein Einzelfall ist.

Risiken beim Online-Shopping

Online-Shopping ist zwar bequem und bietet eine riesige Auswahl, aber es birgt auch Risiken – besonders wenn es um Betrug geht. In Deutschland wurden 2025 über 92 Milliarden Euro im Online-Warenhandel umgesetzt, und die Zahl der gemeldeten Fake-Shops nimmt stetig zu. Sogar auf scheinbar seriösen Plattformen sind diese Betrüger unterwegs.

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Ein häufiges Muster ist, dass die Betrüger beliebte Waren als „sofort lieferbar“ anbieten, obwohl sie oft nicht einmal auf Lager sind. Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, sollte man besser einen Schritt zurücktreten. Misstrauen ist hier wirklich angesagt! Überprüft die Seriosität der Anbieter gründlich durch Internetrecherche.

Wenn man dann doch auf einen Betrüger hereingefallen ist, gibt es Möglichkeiten, sein Geld zurückzuholen – abhängig von der Zahlungsmethode. Überweisungen sind nicht rückgängig zu machen, während SEPA-Lastschriften innerhalb von acht Wochen rückgebucht werden können. Bei Kreditkartenzahlungen gibt es das Charge-Back-Verfahren, das helfen kann. Und für alle, die Internet-Bezahldienste wie PayPal nutzen, gibt’s oft Käuferschutz, der zumindest bei Warenverkäufen greift.

Ein weiteres nützliches Tool ist ein Fakeshop-Finder, der dabei helfen kann, die Seriosität eines Online-Shops vor der Bestellung zu überprüfen. Es lohnt sich, solche Hilfsmittel zu nutzen, um teure Fehler zu vermeiden.

Gerade in einer Zeit, in der Online-Shopping so populär ist, ist es wichtiger denn je, wachsam zu sein und sich über potenzielle Risiken im Klaren zu sein. Die Polizei wird weiterhin über die aktuellen Entwicklungen informieren, und wir sollten alle einen Blick auf die Sicherheit unserer Einkäufe werfen!