Am 23. September 2026 war es wieder soweit: Das 364. Kärntner Derby zwischen dem EC-KAC und dem EC VSV fand in der Heidi Horten-Arena in Klagenfurt statt. Vor beeindruckenden 4.374 Zuschauern zeigten die Klagenfurter, dass sie in dieser Rivalität ganz klar die Oberhand haben. Mit einem überzeugenden 6:1-Sieg über die Villacher setzten sie ein deutliches Zeichen. Die Stimmung war elektrisierend, und die Fans konnten sich über ein echtes Spektakel freuen!

Die Partie begann mit einem Paukenschlag: Tobias Sablattnig brachte das Heimteam bereits in der 3. Minute in Führung. Der Jubel kannte keine Grenzen, denn die Klagenfurter Eigenbauspieler sorgten gleich für vier der sechs Tore. David Waschnig und Nick Petersen trugen ebenfalls zum Torfestival bei. Ein kurzer Hoffnungsschimmer für den VSV kam in der 21. Minute, als Julian Metzler den Anschlusstreffer erzielte. Doch der EC-KAC ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und erhöhte mit weiteren Treffern von Thomas Hundertpfund, Travis St. Denis und erneut Tobias Sablattnig, der das Endergebnis in der Schlussminute festlegte.

Die Derby-Historie

Das Kärntner Eishockey-Derby ist nicht nur ein sportliches Duell, sondern auch eine Geschichte voller Emotionen und Tradition. Es ist das älteste Duell im österreichischen Eishockey. Das erste Aufeinandertreffen fand bereits 1929 statt, damals gewann der EC VSV mit 3:1. Die offizielle Derbystatistik begann allerdings erst 1950, als der EC KAC den VSV mit 7:2 besiegte. Interessant ist, dass der VSV in der Zeit von 1963 bis 1977 in der 2. Liga spielte und somit kein Derby stattfand.

Die längste Siegesserie in dieser Rivalität hält der EC VSV mit 17 Siegen in Folge zwischen 2005 und 2007. Ein weiteres Highlight war das Kärntner Freiluft-Derby 2010 im Wörthersee Stadion, wo 30.500 Zuschauer das Geschehen verfolgten. Der VSV gewann auch dieses Spektakel mit 3:1. Rekordtorschütze des Derbys ist Edward Lebler mit insgesamt 69 Toren, während Peter Raffl als bester österreichischer Torschütze gilt.

Starke Leistung des EC-KAC

Der EC-KAC konnte im Derby nicht nur offensiv glänzen, sondern auch defensiv überzeugen. Ihr Unterzahlspiel war stark, sie blieben ohne Gegentor, trotz einer kurzen Phase in Überzahl, die durch eine Strafe wegen Faceoff Violation erschwert wurde. Head Coach Kirk Furey zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und dem klaren Sieg. Auf der anderen Seite fehlten den Klagenfurtern Hudson und Hochegger, die beide verletzt sind. Dennoch schien das Team gut aufgestellt und bereit, die Derby-Herausforderung anzunehmen.

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Die Rivalität zwischen dem EC-KAC und dem EC VSV wird auch in Zukunft spannende Duelle versprechen. Die Fans dürfen sich auf viele weitere hitzige Begegnungen und großartige Tore freuen. Schließlich ist das Kärntner Derby nicht nur ein Spiel, sondern ein Fest des Eishockeys!