Kärntner Derby: Klagenfurt dominiert Villach mit 6:1 und bringt die Arena zum Beben
Am Mittwochabend war es wieder so weit: Das 364. Kärntner Derby zwischen dem EC VSV und dem EC KAC fand in der Heidi-Horten-Arena in Klagenfurt statt. Um 19:15 Uhr fiel der erste Puck, und die Stimmung in der Arena war einfach elektrisierend. Die Fans, darunter viele treue Anhänger beider Teams, fieberten dem Duell entgegen. Klagenfurt durfte sich über einen Traumstart freuen. Bereits nach 2:25 Minuten brachte Tobias Sablattnig die Heimmannschaft mit 1:0 in Führung. Ein Start nach Maß!
In der 8. Minute legte David Waschnig noch einen drauf und erhöhte auf 2:0. Bei diesem Tor war die Vorarbeit von Jesper Jensen Aabo und Will MacKinnon entscheidend. Nick Petersen sorgte schließlich in der 14. Minute mit einem Powerplay-Treffer für das 3:0. Villach hatte im ersten Drittel keinen Zugriff, und die Gäste mussten mit einem 0:3-Rückstand in die erste Pause.
Ein spannendes zweites Drittel
Der zweite Abschnitt begann für die Adler aus Villach jedoch vielversprechend. Julian Metzler erzielte in der 21. Minute den Anschlusstreffer zum 3:1. Doch der KAC ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und antwortete prompt: Thomas Hundertpfund stellte in der 29. Minute den alten Abstand wieder her. Und dann, in der 35. Minute, erhöhte Travis St. Denis auf 5:1. Klagenfurt zeigte sich in der Offensive stark und ließ Villach kaum Chancen. Im letzten Drittel flachte die Partie dann etwas ab, was vielleicht dem hohen Tempo in den ersten zwei Dritteln geschuldet war.
Die Spannung blieb dennoch bis zur letzten Sekunde erhalten. In der 59. Minute, direkt vor dem Schlusspfiff, sorgte Sablattnig mit seinem zweiten Tor für das endgültige 6:1. Die Klagenfurter Fans jubelten – ein deutlicher Heimsieg, der die Stimmung in der Arena zum Überkochen brachte!
Starke Leistung des EC KAC
Insgesamt sahen 4.374 Zuschauer diesen beeindruckenden Sieg des EC KAC, der nicht nur durch die Tore glänzte, sondern auch durch ein starkes Unterzahlspiel, in dem man ohne Gegentor blieb. Head Coach Kirk Furey war sichtlich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Einzig die Schwierigkeiten im Powerplay, bei denen eine Strafe wegen Faceoff Violation verhängt wurde, sorgten für einen kleinen Wermutstropfen. Verletzungsbedingt fehlten mit Hudson und Hochegger zwei wichtige Spieler.
Die Derby-Atmosphäre war, wie immer, einzigartig. Fans aus Villach zeigten sich kämpferisch, konnten aber letztlich nicht mehr als ein Tor erzielen. Klagenfurt hingegen stellte mit dieser Leistung eindrucksvoll unter Beweis, dass sie im Kärntner Eishockey ganz oben mitspielen wollen. Ein weiterer spannender Abend, der sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
