Am 27. Mai 2026 hat sich in Urfahr einiges getan. Klara-Maria Hörschläger von der Bauz GmbH aus Gramastetten wurde einstimmig zur neuen Bezirksvorsitzenden von Frau in der Wirtschaft Urfahr-Umgebung gewählt. Ein spannender Schritt, der frischen Wind in die Organisation bringt. Unterstützt wird sie von Julia Neubauer, der Geschäftsführerin der Ing. Neubauer Tanktechnik GmbH aus Steyregg, und Karin Schwarz, einer Fotografin aus Engerwitzdorf. Gemeinsam bilden sie ein starkes Team, das auf die Erfolge ihrer Vorgängerinnen Birgit Wolfmair, Renate Reichetseder und Birgit Deschberger aufbauen möchte.
Klara-Maria Hörschläger hat sich große Ziele gesetzt. Ihr Plan ist es, Unternehmerinnen gezielt zu begleiten und zu stärken. Das bedeutet, dass sie ein offenes Ohr für die Herausforderungen im Unternehmensalltag anbieten möchte. Es geht darum, ein Netzwerk zu schaffen, das den Austausch und die gegenseitige Unterstützung fördert. Veranstaltungen sollen nicht nur einen Mehrwert bieten, sondern auch inspirieren und motivieren. Und das Beste daran? Es gibt genug Unternehmerinnen in der Region, die von dieser Initiative profitieren können!
Starke Frauen in der Region
Im Bezirk Urfahr-Umgebung gibt es rund 3.158 Unternehmerinnen, die aktiv zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beitragen. Das ist eine beachtliche Zahl! Wenn man bedenkt, dass fast jede zweite Unternehmensgründung in Oberösterreich bis 2025 von einer Frau durchgeführt wird, ist das ein starkes Zeichen für die Gleichstellung. Im Bezirk selbst wurden 150 Neugründungen, also fast 48,2 Prozent, von Frauen initiiert. Da fragt man sich, wo die Reise noch hingeht!
Frau in der Wirtschaft in der WKO Oberösterreich ist seit 30 Jahren eine Stimme für Unternehmerinnen. Rund 40.000 Frauen profitieren von den Netzwerken, dem Service und den Initiativen, die speziell auf den unternehmerischen Erfolg ausgerichtet sind. Die Schwerpunkte der Organisation liegen klar auf Bildung und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Man denke nur an die Erhöhung des Wochengeldes und die Einführung einheitlicher Herbstferien – das sind kleine, aber feine Erfolge!
Ein Blick in die Zukunft
Eines der nächsten großen Ziele ist die Verringerung des Gender Pay Gaps und die Verbesserung der Kinderbetreuung. Man möchte auch moderne Arbeitszeitmodelle fördern und Karriereprogramme entwickeln. Das klingt alles sehr vielversprechend und notwendig, gerade in einer Zeit, in der Innovation und Digitalisierung eine immer größere Rolle spielen. Bis 2026 sollen zudem auch Themen wie Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit in den Fokus gerückt werden. Das ist nicht nur zukunftsorientiert, sondern auch essenziell für die nächsten Generationen.
Spannende Veranstaltungen stehen ebenfalls auf dem Programm. Am 17. März 2026 findet das „Frühlingserwachen“ mit Edith Aigner im Bogensportzentrum Breitenstein statt. Und am 14. April 2026 gibt es rechtliche Tipps von Notarin Reinhild Schober Hohla in Bad Leonfelden. Solche Events sind großartige Gelegenheiten, um sich zu vernetzen und voneinander zu lernen.
In einem größeren Kontext betrachtet, sind die Entwicklungen in der Region Teil einer bundesweiten Initiative, die darauf abzielt, Frauen bei Unternehmensgründungen zu stärken. Die Bundesregierung hat erkannt, dass es an der Zeit ist, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts zu verbessern. Mit der Initiative „FRAUEN unternehmen“ sollen Frauen nicht nur ermutigt, sondern auch aktiv unterstützt werden, ihre eigenen Unternehmen zu gründen.
Es ist klar, dass die Zukunft vielversprechend aussieht. Klara-Maria Hörschläger und ihr Team haben große Pläne, und die Unternehmerinnen in Urfahr-Umgebung sind bereit, diese Herausforderung anzunehmen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich das Netzwerk weiterentwickelt und welche Erfolge die Frauen in der Region noch erzielen werden. Das Beste kommt ja bekanntlich immer zum Schluss!
