Heute ist der 2. Oktober 2026, und in Krems an der Donau steht ein spannendes kulturelles Event bevor! Die Galerie Krems Mitte öffnet am 13. Oktober um 19 Uhr ihre Türen für eine Vernissage, die sich ganz der zeitgenössischen Druckgrafik widmet. Diese Ausstellung zeigt die beeindruckenden Arbeiten von 14 Druckgraphiker:innen des Vereins Typos. Unter den Ausstellenden sind auch lokale Größen wie Gabriele Müller und Susanne Schober. Schober, die bereits im Sommer 2024 in der galeriekrems zu sehen war, bringt ihre kreative Energie erneut nach Krems.

Die Vielfalt der Drucktechniken, die in dieser Ausstellung präsentiert werden, ist schlichtweg faszinierend. Zu sehen gibt es Radierungen (wie Aquatinta, Chine collé und Strichätzung), Siebdruck, Holz- und Linolschnitt sowie Alu- und Papierlithographie bis hin zur Tetrapackradierung. Also, für alle Kunstliebhaber:innen gibt es wirklich einiges zu entdecken!

Musikalische Eröffnung und wichtige Gäste

Die Eröffnung wird musikalisch von Gerald Jatzek begleitet, der mit seinen Liedern über die kleinen und großen Verrücktheiten des Lebens das Publikum begeistern wird. Auch die offiziellen Reden werden nicht zu kurz kommen: Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig und Kulturgemeinderätin Elisabeth Kreuzhuber werden die Veranstaltung einleiten. Die Ausstellung selbst läuft bis zum 27. Oktober 2026 und ist von Montag bis Samstag zwischen 9:30 und 13:00 Uhr zugänglich. Der Eintritt? Frei! Da kann man ja wirklich nicht meckern!

Ein weiteres Highlight der Kremser Kunstszene war die Verleihung des Erich Grabner Preises für künstlerische Grafik am 3. Juni 2026 in der Dominikanerkirche. Rund 260 Gäste waren anwesend, als die Fachjury aus über 600 Einreichungen die Gewinner:innen kürte. Der Preis, der als bedeutende Auszeichnung für zeitgenössische Kunst gilt, wurde unter anderem an Payer Gabriel für ihre Arbeit „O.T./Tableau No 10“ und Michail Michailov für seine Zeichnung „weak points #18“ verliehen.

Kunst und ihre Förderung in Krems

Bürgermeister Peter Molnar betonte die immense Bedeutung des Preises für die Förderung von Kunstschaffenden in der Region. Das zeigt sich auch in der Vielzahl von Kooperationen, die für den Preis ins Leben gerufen wurden – mit dem Land Niederösterreich, dem Stift Göttweig, dem Rotary Club Krems-Wachau und den Freunden von Erich Grabner. Übrigens, der Erich Grabner Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist eine Hommage an den ehemaligen Bürgermeister, der so viel zur kulturellen Entwicklung Kremser beigetragen hat.

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Die prämierten Werke und alle nominierten Arbeiten sind bis zum 15. November in der Ausstellung „paper unlimited_02“ im museumkrems zu bestaunen. Wer sich für zeitgenössische Grafik interessiert, sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen! Und hey, die Möglichkeit, für sein Lieblingswerk abzustimmen, macht das Ganze noch spannender.

Die Kunstszene in Krems ist lebendiger denn je! Der bevorstehende Grafikwettbewerb, der im Frühjahr 2024 in zeitgemäßer Form wiederaufgenommen wird, verspricht, die Stadt erneut ins Rampenlicht der modernen grafischen Kunst zu rücken. Bleibt nur zu hoffen, dass auch die neuen Talente die Tradition fortsetzen und die Besucher:innen mit ihren kreativen Ideen begeistern werden.