Am 18. September 2026 war ein großer Tag für das IMC Krems. Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner ließ es sich nicht nehmen, die Hochschule zu besuchen und sich vor Ort ein Bild von der Hochschulqualität zu machen. Es ging dabei nicht nur um trockene Zahlen und Statistiken. Vielmehr stand der Austausch über wichtige Themen wie Chancengleichheit, Internationalität und das Wohlbefinden der Studierenden im Vordergrund. Das klingt nach viel, aber für etwa 4.000 Studierende und die rund 64% der Mitarbeitenden, die Frauen sind, ist das eine ganz konkrete Ansage.

Holzleitner sprach über die Notwendigkeit von mehr Kooperation in der Wissenschaft über Landesgrenzen hinweg. Dieser Aspekt ist besonders relevant, denn am IMC Krems studieren und arbeiten Menschen aus über 70 Nationen. Die Hochschule hat sich mit mehr als 220 Partneruniversitäten vernetzt und zeigt damit, wie wichtig internationale Beziehungen in der modernen Hochschulbildung sind. Das allein ist schon beeindruckend!

Einblick in die Hochschulkultur

Ein Highlight des Besuchs war der Austausch mit Studierenden der verschiedenen Departments. Die Themen reichten von Wirtschaft über Gesundheit bis hin zu Naturwissenschaften und Technik. Dabei wurde auch die Verbindung von exzellenter Lehre, Forschung und gesellschaftlicher Verantwortung thematisiert. Holzleitner betonte, wie wichtig es ist, dass Studiengänge und Unterstützungsangebote auf die Bedürfnisse der Studierenden angepasst werden. Und da sind wir wieder bei den Frauen: Das strategische Ziel der Hochschule ist klar – Chancengleichheit und die Stärkung von Frauen in Führungspositionen.

Ulrike Prommer, die Geschäftsführerin des IMC Krems, stellte die Bedeutung einer offenen und vielfältigen Hochschulkultur in den Vordergrund. In einer Zeit, in der viele über die sozialen Dimensionen der Hochschulbildung nachdenken, ist es ermutigend zu sehen, dass solche Gespräche auch auf der Ebene der Bundesministerin stattfinden. Angesichts der aktuellen Herausforderungen, wie der COVID-Krise und ihrer Auswirkungen auf die Chancengleichheit, ist der Austausch über diese Themen wichtiger denn je.

Chancengleichheit in der Hochschulbildung

Die Diskussion über Chancengleichheit hat in Österreich eine lange Tradition. 2020 fanden bereits mehrere Veranstaltungen zur sozialen Dimension der Hochschulbildung statt, organisiert vom BMBWF und OeAD. Jamil Salmi, ein bekannter Bildungsökonom, sprach darüber, wie die Pandemie die soziale Teilhabe an der Hochschulbildung beeinflusst hat. Diese Themen sind nicht nur abstrakte Konzepte, sondern betreffen konkret die Lebensrealitäten von Studierenden. Österreich wird als ein etabliertes Land angesehen, wenn es um Frauenförderung geht, hat aber dennoch noch Luft nach oben, was konkrete Agenturen zur Chancengleichheit betrifft.

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Insgesamt war der Besuch von Eva-Maria Holzleitner am IMC Krems ein wichtiger Schritt in Richtung einer internationalen und inklusiven Hochschulbildung. Die Gespräche und Themen, die angesprochen wurden, zeigen, dass die Hochschule nicht nur auf die Gegenwart, sondern auch auf die Zukunft der Bildung schaut. Das gibt Anlass zur Hoffnung und zeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen Politik und Bildungseinrichtungen ist.