Am 10. Oktober 2026, einem Tag, der nicht nur den Landesfeiertag feierte, sondern auch für den Kegelsportklub Klagenfurt-Magdalensberg ein ganz besonderes war, kam es zu einem denkwürdigen Auswärtsspiel in Leoben. Die KSK-Mannschaft stellte sich der Herausforderung, die historisch oft schwierig war. Doch diesmal sollten sie triumphieren: Mit einem 5:3-Sieg gegen den ESV Leoben holten sie sich nicht nur die Punkte, sondern auch das Selbstvertrauen zurück.

Der erste Umlauf begann für die Klagenfurter alles andere als optimal. Andrej Lahovec, der sich mit Knieproblemen herumschlug, musste bereits nach 30 Wurf für Rafael Waldhauser weichen. Doch auch Waldhauser konnte den Rückstand, den Lahovec hinterlassen hatte, nicht aufholen. Am Ende ging der Punkt an den ESV, und Roman Leitner musste sich ebenfalls geschlagen geben. Nach dieser ersten Runde stand es 0:2 für die KSK, und der Rückstand betrug 49 Kegel.

Wende im zweiten Umlauf

Die Situation änderte sich jedoch im zweiten Umlauf. Dominik Konec lieferte eine beeindruckende Leistung ab und gewann gegen Armin Stocker mit Tagesbestleistung von 628 zu 586 Kegel und 3:1 Sätzen. Auch Daniel Waldhauser, der Bruder von Rafael, setzte sich mit 585 zu 555 Kegel gegen Robert Horvath durch. Plötzlich stand es 2:2, und die Klagenfurter führten sogar mit 23 Kegel. Ein echter Stimmungswechsel!

Im Schlussdurchgang war die Anspannung greifbar. Martin Oberrauner zeigte, was in ihm steckt, und gewann gegen Marcel Trescher mit 603 zu 555 Kegel und einem klaren 4:0 in den Sätzen. Martin Eder konnte zwar nicht nachziehen und verlor knapp gegen Gerhard Plank, doch der Endstand von 5:3 für KSK war mehr als ein Lichtblick. Insgesamt standen 3513 Kegel für Klagenfurt 3451 Kegel für Leoben gegenüber. Ein voller Erfolg für die Klagenfurter!

Die Superliga im Überblick

Während die KSK-Mannschaft jubelte, gab es auch andere spannende Ergebnisse in der Superliga. SK FWT-Composites Neunkirchen schlug Grün-Weiß Micheldorf mit 8:0, während KSK Sparkasse Jenbach gegen KSK Union Orth/Donau 1:7 verlor. SKC Kleinwarasdorf konnte sich gegen BBSV Wien mit 6:2 durchsetzen, und SKC Sonnensee Ritzing musste sich KV Schwaz mit 3:5 geschlagen geben. Die Tabelle wird von KSK Union Orth/Donau angeführt, gefolgt von SKC Kleinwarasdorf und SK FWT-Composites Neunkirchen.

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Ein Verein mit Tradition

Der Kegelsportklub Klagenfurt-Magdalensberg, der im Sommer 1975 gegründet wurde, hat eine lange und erfolgreiche Geschichte. Ursprünglich als Kegelsportklub Klagenfurt – Kegelbahnen Schrott bekannt, feierte der Verein kürzlich sein 50-jähriges Jubiläum. In einem der erfolgreichsten Jahre der Vereinsgeschichte wurde der Meistertitel in der 1. Bundesliga Ost gewonnen und der Aufstieg in die Superliga geschafft. Darüber hinaus belegte der Verein den dritten Platz beim Österreich CUP.

Besonders beeindruckend ist die Leistung von KSK-Youngster Rafael Waldhauser. Er hat nicht nur Bronze bei der U-15 Weltmeisterschaft 2025 gewonnen, sondern wurde auch U-19 Europameister 2026 und stellte sowohl einen Weltrekord als auch einen österreichischen Rekord auf. In diesem Jahr konnte er zudem vier weitere Medaillen bei EM/WM-Wettbewerben erringen. Ein echter Stolz für den Verein!

Für die Fans des KSK Klagenfurt-Magdalensberg gibt es gute Nachrichten: Am 24. Oktober steht das nächste Heimspiel gegen KSK Sparkasse Jenbach auf dem Programm, und zwar um 15:00 Uhr im KSKV Leistungszentrum Klagenfurt. Alle aktuellen Informationen und spannende Neuigkeiten gibt es regelmäßig auf der Vereins-Homepage sowie auf den sozialen Medien. Der KSK bleibt also am Puls der Zeit!