Heute ist der 25.09.2026 und in Linz gibt es Neuigkeiten, die uns alle betreffen: Die Strompreise steigen. Ja, du hast richtig gelesen! Die Großhandelspreise für Strom haben einen kräftigen Anstieg erlebt, und das hat natürlich Auswirkungen auf die Endverbraucher. Laut dem Österreichischen Strompreisindex (ÖSPI) gab es im September einen Anstieg von 26% im Vergleich zum Vormonat und erstaunliche 86% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das sind Zahlen, die man nicht ignorieren kann!

Der Verbund, ein teilstaatlicher Energieversorger und an der Börse notiert, hat als erster Anbieter auf diese Entwicklung reagiert. Auch wenn die Konkurrenz wie die Energie AG, Linz AG, eww und Energie Ried derzeit noch keine Preiserhöhungen angekündigt hat, wird bereits geprüft, ob Anpassungen notwendig sind. Da bleibt einem fast die Luft weg! Es gibt zwar verschiedene Neukunden-Angebote bei den Energiefirmen, doch die Frage bleibt: Wie lange werden diese Angebote noch attraktiv sein?

Hintergründe der Preissteigerungen

Doch was führt zu diesen steil ansteigenden Preisen? Um das zu verstehen, hilft ein Blick über die Grenzen hinweg. Der Strompreis-Index in Deutschland zeigt, dass die Preise seit dem Basisjahr 2020 um rund 19% gestiegen sind. Und das sind nicht nur leere Zahlen – die Komponenten, die in die Strompreise einfließen, sind vielschichtig. Rund 33% entfallen auf Beschaffung und Vertrieb, 25% auf Netzentgelte und satte 40% auf Steuern, Abgaben und Umlagen. Die Verbraucher müssen also tief in die Tasche greifen, um ihre Elektrizität zu bezahlen.

Besonders auffällig ist, dass seit 2022 die Großhandelspreise und die Beschaffungskosten die Volatilität der Strompreise dominieren. Ein Indexwert von rund 137 zeigt, dass wir zwar oberhalb des Vorkrisen-Niveaus sind, aber noch weit vom Peak entfernt. Das bedeutet, dass die Verbraucher die Preisschwankungen nur als geglätteten Anteil erleben – dank langfristiger Verträge der Versorger. Aber trotzdem: Wer will schon am Ende des Monats mehr für Strom bezahlen als nötig?

Rechte der Verbraucher

Für alle, die jetzt ins Grübeln kommen: Was passiert, wenn der eigene Anbieter die Preise erhöht? Nun, Energielieferanten müssen sich an bestimmte Vorgaben halten. Bei Preisänderungen sind sie verpflichtet, die Kunden rechtzeitig zu informieren – mindestens einen Monat im Voraus für Haushaltskunden. Und das ist gut so! Die Informationen müssen klar und verständlich sein, damit jeder nachvollziehen kann, warum die Preise steigen. Versteckte oder intransparente Preisänderungen sind ein absolutes No-Go. Das gibt einem doch ein bisschen Sicherheit, oder?

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Falls die Preise steigen, haben Verbraucher das Recht auf Sonderkündigung. Das bedeutet, dass man trotz einer laufenden Vertragslaufzeit den Anbieter wechseln kann, wenn einem die neuen Preise nicht gefallen. Aber Achtung! Kündigungen müssen rechtzeitig erfolgen, denn der Prozess dauert meist ein paar Tage. Wer sich unsicher ist, sollte nicht zögern, den Lieferanten direkt zu kontaktieren. Schließlich geht es um unser Geld und um unsere Haushaltskasse!

Die Entwicklungen der Strompreise sind also keine Kleinigkeit. Sie betreffen uns alle und zeigen, wie wichtig es ist, informiert zu bleiben. In Linz und darüber hinaus wird man die Augen offen halten müssen, um die besten Angebote zu finden und sich rechtzeitig um einen Anbieterwechsel zu kümmern, falls es nötig ist. Die kommenden Monate könnten spannend werden.